
Anfang der Sommerferien ist der traditionelle Termin für den Verler Triathlon, seit Jahren eine kleine, aber umso feinere Veranstaltung, die sowohl ihren familiären Charakter beibehalten hat wie ihre professionelle Ausrichtung. So befinden sich am Rande des idyllischen Verler Sees Zieleinlauf, Bierzelte und Pommesbuden in unmittelbarer Nachbarschaft, dennoch ist es kein Feld-Wald-und-Wiesen-Wettkampf, denn dank jahrelanger Erfahrung greift ein Rad ins andere.
TRC Essen 84 entsandte eine starke Mannschaft in das Sprintrennen der Regionalliga, Christian Tißen, Markus May, Stephan Berg und Matt Krahl in seinem letzten Auftritt im TRC-Dress stellten sich einer starken Konkurrenz.
Los ging es mit 750 m Schwimmen auf einem leicht zu überblickenden Dreieckskurs, Berg als sehr guter Schwimmer kam bereits nach elf Minuten aus dem Wasser und lag damit eineinhalb bis zwei Minuten vor den Teamkollegen, die kurz nacheinander zum ersten Wechsel kamen. Bei nahezu idealen Bedingungen von gut 20 Grad, Sonne und nur einer leichten Brise waren es vor allem May und Tißen, die sich im Feld nach vorne arbeiteten, aber auch Krahl und Berg zeigten ausgesprochen solide Leistungen. Für beide galt es, ihre Laufstärke auf dem dritten Teilstück noch einmal auszuspielen, was ihnen gut gelang, einen Sahnetag erwischte Tißen mit der schnellsten TRC-Zeit auf den zwei Runden auf der landschaftlich reizvollen – so die Athleten dafür einen Blick übrig hatten – Strecke rund um den See. Er lief in einem teaminternen Zielsprint zeitgleich mit Berg ein, May folgte nur 18 Sekunden danach und Krahl machte mit einer ebenfalls herausragenden Laufzeit nach seinem Umstieg primär auf Berg-Ultras noch einmal kräftig Boden gut. Mit den Einzelplatzierungen 29 (Tißen), 30 (Berg), 32 (May) und 52 (Krahl) bedeuteten einen sehr beachtlichen achten Platz.
Über die doppelt so lange olympische Distanz ging derweil Alexander Holste an den Start, der sich nur zwei Wochen nach seinem Start über die gleiche Strecke in Kalkar gut erholt zeigte. Nach einem ordentlichen Schwimmen in 25 min zeigte er vor allem auf dem Rad eine tolle Leistung, die 38 km fuhr er in 1.02 h, aber auch das Laufen ging im in 47 min leicht von der Hand bzw aus den Beinen. In insgesamt 2.19 h belegte er Rang 31 unter exakt 100 Startern und kann erneut zufrieden auf einen absolvierten Wettkampf zurückblicken.