Westfalentriathlon

Westfalentriathlon

Bei angenehmen Temperaturen und trockenen Bedingungen trafen sich knapp 800 Triathleten für den 12. Westfalentriathlon im Dortmunder Fredenbaumpark. Wohl, wie man so hört, zum letzten Mal. Aus Kapazitätsgründen (Es war wirklich unglaublich eng in der Wechselzone) soll die Veranstaltung an den Phönixsee umziehen. Egal – eingecheckt, Neo angezogen und erstmal über das klare Wasser im Dortmund-Ems-Kanal gestaunt – ob das mit dem Streik der Schleusenwärter zusammenhängt? Nachdem die Jedermänner und der Nachwuchscup bereits gelaufen waren, hieß es dann Kanal frei für die olympische Distanz. Wie immer bei mir, war es mehr ein Nicht-ertrinken als ein Schwimmen, aber egal, endlich zu Ende,ab aufs Rad. Die Strecke kreuzt einmal einen Bahnübergang und eigentlich sollten da Matten liegen, damit es uns nicht so durchschüttelt – die sind aber in der Nacht zuvor geklaut worden. Manche Leute können eben alles gebrauchen. Egal – mach einfach weiter. Kurz mal auf den km-Schnitt geschaut – eigentlich viel schneller als geplant. Zu schnell?
Nööö, ich fühl mich gut. Und irgendwann waren dann auch die 4 Radrunden rum und ich konnte auf die Laufstrecke gehen. Kurz gewundert, dass immer noch nix weh tut und dann
los. Als ich zum 2. Mal bei Start und Ziel vorbeikomme heißt es: “Da kommt mit der Startnummer 21 Ulf Butterweck aus Essen – Pause – DER LACHT JA NOCH!” Ja, ich lache.
Es macht einfach Spaß und mir tut immer noch nix weh und genauso erreiche ich dann auch überglücklich das Ziel. Meine 2. olympische Distanz und ich konnte meine Zielzeit
um 25 Minuten verbessern. Bin mehr als zufrieden und ein bißchen Luft nach oben ist noch. In diesem Sinne: hang Loose! Ulf B.

Carsten im Brahm