Entscheidend ist vordergründig der Wohnsitz des Spielers zum Zeitpunkt der Wette. Wenn Sie in Deutschland ansässig waren, als die Verluste entstanden, könnte der Wettvertrag nach deutschem Recht nichtig sein. Rechtlich bedeutet das, dass dieser Vertrag so behandelt wird, als wäre er nie zustande gekommen. Im Resultat hatte der Wettanbieter nie das Recht Ihren Einsatz anzunehmen – und Sie können Ihre Verluste vollständig zurückfordern. Unsere Experten kennen die aktuellen Gerichtsentscheidungen und wissen, wie man erfolgreich gegen Wettanbieter vorgeht. Der Glücksspielstaatsvertrag, der am 1. Juli 2021 in Kraft trat, markiert einen Wendepunkt in der deutschen Glücksspielregulierung.
Die örtliche Zuständigkeit der deutschen Gerichte ergibt sich aufgrund des Wohnsitzes des Klägers, also von Ihnen. Anwaltskanzleien können auf verschiedene Arten mit Ihrer Mandantschaft abrechnen. Nach den gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetztes (RVG) Sie als Mandant wollen Ihre rechte, d.h. Ihr recht auf Rückforderung des nicht rechtmäßig erlangten Gewinns von den Online-Glücksspiele-Plattform-Betreibern zurückfordern, sodass Sie zunächst die Kosten für unsere Beauftragung selbst tragen müssen. Wir können Ihnen anbieten, dass wir die Kosten für unsere Beauftragung beim Glücksspielbetreiber geltend machen, sollte dieser sich weigern, würde unsere Vereinbarung mit Ihnen vorsehen, dass Ihnen für die Beauftragung zur Rückforderung Ihrer saldierten Online-Spiel-Verluste keine finanziellen Aufwendungen entstehen, wir dafür jedoch im Erfolgsfall erhalten wir 30% des geforderten Streitwerts erhalten.
Im Rahmen der außergerichtlichen Vertretung werden wir den Online-Casino und/oder Sportwett-Anbieter zur Auskunft über die Ein-/Auszahlungen bzw. Ihre Verluste auffordern. Zudem wird der Anbieter aufgefordert, binnen einer Frist von 14 Tagen, das Geld zurückzuerstatten. Versucht wird von uns im Rahmen der außergerichtlichen Vertretung, einen Vergleichs abzuschließen. Weil Sie dann die Sicherheit haben, einen großen Teil des Geldes zurückzubekommen und das Kostenrisiko für Sie geringer ist, weil wir die Kosten für unsere Beauftragung in die Vergleichssumme einberechnen. Dieser länderübergreifende Vertrag legalisiert erstmals bundesweit Online-Glücksspiele, einschließlich Online-Casinos und Sportwetten, unter strengen Auflagen. Zu den Kernpunkten gehören die Einführung eines zentralen Spielersperrsystems, Einzahlungslimits für Spieler und Werbebeschränkungen. Ziel ist es, den Jugend- und Spielerschutz zu verbessern und gleichzeitig den Schwarzmarkt einzudämmen. Die Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Anbieter müssen nun eine deutsche Lizenz erwerben und strikte Vorgaben einhalten. Für Spieler bedeutet dies einerseits mehr Sicherheit und Transparenz, andererseits aber auch strengere Kontrollen und Einschränkungen beim Spielen.
| Anspruchsgrundlage | Voraussetzungen | Frist | Typische Erfolgsaussichten |
|---|---|---|---|
| § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) | Leistung ohne rechtlichen Grund (z.B. bei nichtigem Vertrag) | 3 Jahre ab Kenntnis | Hoch bei nachweislich illegalem Anbieter |
| § 823 BGB i.V.m. Schutzgesetzverletzung | Vorsätzliche oder fahrlässige Verletzung der GlüStV | 3 Jahre ab Kenntnis | Variiert je nach konkretem Verstoß |
| Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (§ 123 BGB) | Irreführung durch den Anbieter (z.B. über Gewinnchancen) | 1 Jahr ab Entdeckung der Täuschung | Mittel, bei beweiskräftigen Werbeaussagen |
| Geschäftsfähigkeit (§ 104 ff. BGB) | Spieler war zum Zeitpunkt des Wettens geschäftsunfähig | Keine spezielle Frist, aber Verzugsrisiko | Sehr hoch bei nachgewiesener Unfähigkeit |
Haben Sie vor Inkrafttreten des GlüStV hohe Verluste bei Online-Sportwettenanbietern verzeichnet, lohnt es sich einen Anwalt zu konsultieren – denn dann können Sie Ihr Geld unter Umständen in voller Höhe zurückfordern. Die Chancen, Verluste von illegalen Wettanbietern zurückzufordern, stehen aktuell gut.
Zahlreiche Landgerichte (LG) und Oberlandesgerichte (OLG) haben bereits zugunsten der Spieler entschieden. Aufgrund der potenziell hohen Rückzahlungen, um die es dabei geht, beschäftigt sich nun auch der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage der Rückerstattung von Verlusten, die beim Online-Glücksspiel entstanden sind.
Viele Glücksspielanbieter, ob Online-Casinos oder Sportwetten werden einen Vergleichs eingehen und Geld zurückerstatten, weil die Rechtslage zu Gunsten der Spieler/Spielerinnen wie Sie besteht. Verstreicht die Frist, ohne dass das Geld zurückgezahlt wurde, werden wir in Absprache mit Ihnen Klage beim zuständigen Gericht erheben. Aktuell entscheiden die Gerichte für die Spieler-/Spielerinnen. OLG Köln, Urteil vom 31.10.2022 (19 U 51/22) – 58.000 EUR – Pokerstars LG Regensburg, Urteil v. 31.05.2021 – (71 O 6690/20) – 58.000 EUR – Drückglück LG Deggendorf, Urteil v.
31.05.2022 – (33 O 668/21) – 9.600 EUR – N1 Interactive Ltd. LG Potsdam, Urteil v. 13.09.2022 – (12 O 244/21) – 10.600 EUR – Bet365 Sportwetten v. 20.09.2022 – (18 U 538/22) – 18.200 EUR – malt. Sofern Sie Verluste bei Anbietern von online-Casinos, wie Pokerstars oder Sportwetten-Anbietern wie Bet365 erfahren mussten, haben Sie mehr denn je die Chance sich Ihr Geld zurückzuholen. Der BGH hat den Fall aufgrund seiner unionsrechtlichen Bedeutung auch an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) weitergeleitet. Der EuGH ist für seine verbraucherfreundlichen Urteile bekannt. Insbesondere bei heiklen Themen wie Spielsucht, von der weltweit unzählige Menschen betroffen sind, ist eine verbraucherfreundliche Entscheidung zu erwarten. Die grundsätzliche Argumentation der Verbraucherschützer ist aus juristischer Sicht schlüssig und ein positives Urteil ist daher wahrscheinlich.
Die Rechtslage ist mit den zahlreichen Gerichtsentscheidungen klar und spricht zu Gunsten der Betroffenen und gegen die Glücksspiel-Anbieter. Die Glücksspielanbieter haben in der Vergangenheit ein illegales Angebot betrieben, welches bei vielen noch fortdauert. LOIBL LAW – die Rechtskanzlei, Ihre Experten im Vertrags-/Glücksspielrecht! WIR beraten Sie in allen Fragen und Angelegenheiten des Vertrags- und Glücksspielrechts. Sie erhalten bei uns eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem Anliegen.
Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernehmen wir die Korrespondenz und klären, ob diese die Kosten für unsere Beauftragung übernimmt. Unser Ziel, Ihre Rechte Sichern und schützen! Sie können sich jederzeit unverbindlich unter 0991/38306131, per E-Mail mail@loibl-law.de oder WhatsApp-Business unter 099138306131 oder über die weiteren Kontaktmöglichkeiten auf unserer Website mit der Online-Chat-Funktion melden. Weitere Infos und Antworten finden Sie auf unserer Website – Zudem sind wir auf verschiedenen Scoial-Media-Accounts und auf anwalt.de vertreten. Herr Loibl bet online sportwetten eugh hat die Kanzlei im August 2019 gegründet. Schließen Sie sich an, maximieren Sie Ihre Erfolgschancen und fordern Sie Ihre Verluste zurück. Das Landgericht Dresden hat in einem Urteil vom September 2022 (Az.
Die rechtliche Lage bezüglich Sportwetten in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sportwetten waren in Deutschland bis zum 09.10.2020 grundsätzlich nicht erlaubt. Viele Anbieter operierten dennoch mit Lizenzen aus anderen EU-Ländern – insbesondere Malta. Sie behaupteten Verbrauchern gegenüber legal zu handeln, was aus rechtlicher bet wetten app schweiz Sicht jedoch nicht der Fall war. Eine EU-Lizenz bedeutet nämlich nicht automatisch die Legalität des Angebots in allen EU-Mitgliedsstaaten. 10 O 2570/20) zugunsten eines Klägers aus Sachsen entscheiden.
Dieser erhielt rund 8.000 Euro zurück, die er zwischen 2017 und 2020 bet wetten online bonus bei Online-Sportwetten verloren hatte. Ausschlaggebend war hier, dass der Wettanbieter keine gültige deutsche Lizenz vorweisen konnte. In einem ähnlichen Fall hat das Landgericht Landshut im Oktober 2022 (Az. : 75 O 1849/20) einen Online-Sportwettenanbieter aus Gibraltar zur Zahlung von 46.309,30 Euro plus Zinsen verurteilt. Der Kläger hatte diese Summe zwischen März 2017 und Juni 2018 bei Live-Sportwetten verloren, wobei alle Transaktionen von seinem deutschen Wohnsitz und Bankkonto aus erfolgten.
| Kriterium | Beschreibung / Ausprägung | Rechtsprechung (Beispiel) | Einfluss auf Rückforderung |
|---|---|---|---|
| Ausbeutung einer Zwangslage | Anbieter nutzt finanzielle Not oder Spielsucht aus | OLG Köln, Az.: 19 U 16/21: Bei hoher Verschuldung | Vertrag nichtig, Einsätze sind zurückzugewähren |
| Grobe Verletzung der Anbieterpflichten | Keine Warnhinweise, aktives Umgehen von Sperren | LG Bonn, Az.: 5 O 269/20: Systematisches Ignorieren von Limits | Starke Argumentation für volle Rückzahlung |
| Unverhältnismäßig hohe Verluste | Verluste übersteigen bei weitem das Einkommen | BGH, Az.: IX ZR 64/19: Mehrfaches Monatseinkommen | Teil- oder Vollrückzahlung wahrscheinlicher |
| Fehlende Risikoaufklärung | Mangelnde oder unverständliche Warnung vor Suchtgefahr | Verschiedene AGs bei "Bonusfallen" und "Gewinngarantien" | Kann zur Anfechtbarkeit des gesamten Vertragsverhältnisses führen |
Die Verjährung spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Ansprüche gegen Wettanbieter geltend zu machen und sich das verlorene Geld zurückzuholen. Wettunternehmen argumentieren oft, dass Ansprüche bereits verjährt seien, um Verbraucherklagen abzuwehren. In vielen Fällen hat die dreijährige Verjährungsfrist jedoch noch gar nicht begonnen oder sie ist gehemmt – und das weiß ein erfahrener Sportwetten-Anwalt.
Er hat sein Rechtswissenschaftliches Studium an der Universität Passau absolviert. Während des Referendariats am OLG München folgten Stationen bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf, dem Landgericht Deggendorf. Vor seinem Studium der Rechtswissenschaften war Herr Loibl bereits mehrere Jahre im Öffentlichen Dienst bei verschiedenen Behörden tätig. Reden Sie mit uns, wir helfen Ihnen und freuen uns auf Ihre Nachricht. Ein erfahrener Sportwetten-Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Ansprüche durchzusetzen und Ihre Verluste zurückfordern.
Zahlreiche Anbieter boten jahrelang Wetten ohne die erforderliche deutsche Konzession an. Das bedeutet: Ihre Wetten waren möglicherweise illegal. Darum haben Sie unter gewissen weiteren Voraussetzungen Anspruch auf eine Rückerstattung Ihrer Verluste. Immer mehr Spieler gehen erfolgreich gegen Wettanbieter vor und erhalten ihr Geld zurück. Aktuelle Gerichtsurteile stärken die Position der Verbraucher und auch der Europäische Gerichtshof befasst sich mittlerweile mit dem Thema. Gängiger Rechtsprechung zufolge beginnt die Verjährungsfrist nämlich weder mit dem Wettabschluss noch mit dem Verlusteintritt. Sie läuft erst ab dem Zeitpunkt, an dem Sie nachweislich von der Illegalität des Glücksspiels erfahren haben. Gerichte haben wiederholt entschieden, dass es Verbrauchern nicht zuzumuten ist, die Legalität von Wettangeboten selbst zu überprüfen, insbesondere wenn Anbieter aktiv mit der Rechtmäßigkeit ihres Angebots werben. Diese verbraucherfreundliche Auslegung eröffnet vielen Betroffenen die Möglichkeit, auch Jahre später noch erfolgreich gegen Wettanbieter vorzugehen. Auch wenn die Verjährungsfristen in vielen Fällen noch nicht abgelaufen sind, ist es ratsam, zeitnah zu handeln. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger kann es werden, notwendige Nachweise zu erbringen. Zudem steigt mit zunehmender medialer Berichterstattung die Wahrscheinlichkeit, dass Gerichte eine öffentliche Kenntnis über die Klagemöglichkeit annehmen, was den Beginn der Verjährungsfrist auslösen könnte. Ein weiterer Grund für schnelles Handeln ist die mögliche Änderung der Rechtsprechung. Aktuell sind die Gerichte überwiegend verbraucherfreundlich eingestellt.