Das Pokerspiel muss öffentlich stattfinden um eine Strafbarkeit zu begründen.
Januar 2019 in Kraft getretenen „Geldspielgesetz“ wurden die steuerlichen Regelungen für Wettanbieter in der Schweiz auf die erzielten Gewinne erhoben. Insgesamt betrachtet ist die Schweizer Regelung der Wettsteuer ein wenig komplexer, als dies in Deutschland und Österreich der Fall ist. Schweizer Spielern ist es beispielsweise nicht per Gesetz verboten, bei einem illegalen Wettanbieter Tippscheine abzugeben. Im Gewinnfall unterliegen diese Gelder jedoch der Verrechnungssteuer. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Regeln zur Besteuerung von Wettgewinnen in der Schweiz: Die Online-Wetten Steuerpflicht Schweiz macht also keinen Unterschied zwischen gewöhnlichem Einkommen oder Wettgewinn.
Grundsätzlich wird die 35 %-ige Verrechnungssteuer auf beides erhoben. Glückliche Tipper erhalten sie jedoch zurück, wenn sie die Gewinne ordnungsgemäß in ihrer Steuererklärung angeben. Nachdem wir nun die Wettsteuern, deren Höhe sowie deren Berechnungsgrundlagen in Österreich, der Schweiz sowie Deutschland im Detail kennengelernt haben, möchten wir sie Ihnen in diesem Abschnitt in einer Direktgegenüberstellung präsentieren. Je nach Wohnsitz in einem der drei Länder gelten also folgende Regelungen für Sie: Zum Abschluss haben wir noch einige hilfreiche Informationen zum Thema Wettsteuer für Sie gesammelt. Gibt es Unterschiede zwischen den drei Ländern, dann werden wir Sie auf diese selbstverständlich hinweisen. Eine Veranstaltung ist nach der Rechtsprechung
Auch das Argument der Steuergerechtigkeit fällt immer wieder einmal. Bevor wir Ihnen die Frage, wie die Wettsteuer in Deutschland berechnet wird, beantworten, möchten wir kurz auf die hierzulande geltende Rechtslage eingehen. In Deutschland wurden die Glücksspiel- sowie Wettregelungen mit Inkrafttreten des neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrages im Sommer 2021 vollumfänglich reformiert. Diese Reformierung hatte zur Folge, dass auch das Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG) geändert werden musste. In diesem Gesetz wird nämlich die Besteuerung von Sportwetten jeglicher Art, wie beispielsweise Tennis Sportwetten oder Basketball Wetten, behandelt.
Zusammenfassend steht dort nun beschrieben, dass: Diese Regelung gilt seit dem 01. Juli 2021, da an diesem Tag auch der neue Glücksspielstaatsvertrag bundesweit in Kraft trat. Betroffen sind von dieser Gesetzesänderung sämtliche von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) in Halle an der Saale mit einer Erlaubnis ausgestatteten Online Sportwettenanbieter. Die Steuerhöhe und Berechnungsgrundlage fällt darüber hinaus auch bei stationär abgeschlossenen Wetten an. Des Weiteren wird im RennwLottG geregelt, dass die Steuereinnahmen an die Bundesländer fließen. öffentlich, wenn „sie einem nicht fest geschlossenen
Das daraus entstandene Ergebnis entspricht der Höhe der Steuer. Was die Wettsteuer ist und wie sie in der Praxis aussieht, möchten wir Ihnen anhand eines Vergleichsbeispiels dieser beiden Steuerarten in Deutschland aufzeigen: Unabhängig davon, ob Sie sich beispielsweise eine Packung Kaugummi für einen Euro kaufen oder diesen 1 Euro bei einer Wette einsetzen, der Staat erhält in beiden Fällen einen prozentual fest bestimmten Anteil des Geldes. Unterschiede gibt es allerdings in der Berechnungsgrundlage sowie in der grundsätzlichen Art der Steuererhebung. In den meisten Ländern Europas werden Wettsteuern auf eine dieser drei Arten erhoben: Die Auswirkungen der Steuer für die Spieler werden ebenfalls maßgeblich von der Art der Steuerberechnung beeinflusst. Fällt die Steuer etwa auf die Einsätze an, dann macht sich dies in Form von weniger vorteilhafteren Quoten bemerkbar.
Die Buchmacher geben diese Steuer nämlich in dieser Form an die Tipper weiter. Wird wie in der Schweiz die Besteuerung mithilfe der Steuererklärung für Wettgewinne vorgenommen, hat die Besteuerung hingegen keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Tipper. Bleibt nur noch die Frage offen, warum überhaupt eine Steuer auf Online Sportwetten in Deutschland, der Schweiz oder Österreich erhoben wird. Wer sich in den Medien umhört, wird dort immer wieder die gleichen Erklärungsversuche hören. Ganz oben auf der Liste befindet sich fast schon traditionell das Lieblingsargument der Spielsuchtbekämpfung, da ein Teil der Steuereinnahmen in Präventionsprogramme investiert werden könne. Personenkreis nach außen hin erkennbar zugänglich
Angaben in der Steuerklärung Mit dem Thema Steuererklärung für Wettgewinne müssen Sie sich nur dann befassen, wenn Sie in der Schweiz wohnhaft sind und auch nur in dem Fall, wenn Sie mehr als 1.100 CHF gewonnen haben. Da in Deutschland sowie in Österreich die Gewinne steuerfrei sind, müssen sie auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden. In der Schweiz ist dies nötig, damit die auf Gewinne von mehr als 1.100 CHF automatisch abgeführte Verrechnungssteuer erstattet werden kann. Für österreichische Tipper lautet die cas casino austria schweiz Antwort Nein. Sind Sie in Deutschland wohnhaft, dann kann dies durchaus Sinn machen.
In diesem Fall könnte das Finanzamt versuchen, Ihnen eine gewerbliche Tätigkeit zu unterstellen. Da Schweizer Tipper Gewinne von mehr als 1.100 CHF ohnehin angeben müssen, könnten Sie dies Ihren Steuerberater direkt miterledigen lassen. Extratipp für Schweizer Sportfans Tipper aus der Schweiz möchten wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die geltenden Steuergesetze hinweisen. Ihnen ist es nicht verboten, bei einem ausländischen Online Buchmacher zu wetten. Allerdings müssen Sie im Gewinnfall Ihre Gewinne vollumfänglich in der Steuererklärung angeben. gemacht wird.” Bestes Beispiel hierfür ist z.
B.
Gewinne sind im Gegenzug in Deutschland von Steuern befreit. Auch in Österreich wurden erst kürzlich neue Gesetze verabschiedet, die sich auf die Wettsteuern auswirken. Hierbei geht es um die Höhe des Steuersatzes, denn dieser wurde mithilfe einer Änderung der „Wettgebührenabrechnung“ von bisher 2 % des Einsatzes auf 5 % des getätigten Einsatzes erhöht. Die Neuregelung trat in Österreich am 01. April 2025 in Kraft.
Die in Österreich geltenden Wettsteuergesetze sind weitestgehend identisch mit den in Deutschland geltenden. Es gelten also ebenfalls folgende Eckpunkte: Einen Unterschied gibt es jedoch, denn die Steuereinnahmen bleiben nicht wie in Deutschland bei den Ländern, sondern gehen an das österreichische Finanzamt, sprich den Bund. Einen völlig anderen Weg bei der Wettsteuer als Deutschland und Österreich hat die Schweiz eingeschlagen. Während die steuerliche Behandlung von Wettgewinnen AT und DE nicht existent ist, sondern die Steuern auf die Einsätze erhoben werden, verhält es sich im Falle der Schweiz genau umgekehrt. In dem am 01. Poker um echtes, nicht unerhebliches Geld in einer Kneipe, die theoretisch jeder betreten darf. Als öffentlich nach § 285 II StGB gilt aber
| § (GlüStV 2021) | Kurzbezeichnung / Inhalt | Bedeutung für Pokerspiel |
|---|---|---|
| § 4 | Verbot unerlaubten Glücksspiels | Grundlage für Sperren unerlaubter Online-Poker Seiten |
| § 5 | Erlaubnis für Spielbanken | Ermöglicht Poker in staatl. konzessionierten Casinos |
| § 9a | Online-Glücksspiel (Sportwetten, Casino) | Regelt die Zulassung von Online-Poker (Teil von Casino) |
| § 10 | Spielersperre und Gefährdungsschutz | Verpflichtet zu OASIS-Sperrsystem und Limits |
| § 22 | Glücksspielwerbeverbot | Verhindert Bonusanreize für Online-Poker |
auch eine geschlossene Gesellschaft, in welcher ein Glücksspiel gewohnheitsmäßig
veranstaltet wird.“ Wenn die Sache gewohnheitsmäßig stattfindet, so ist
Die Frage, ob Poker ein Glücksspiel im Sinne des Gesetzes ist, erregt seit Jahrzehnten die Gemüter und es gibt unzählige Abhandlungen über das Thema. Es reicht aber zu wissen, dass die deutsche Rechtsprechung Poker als Glücksspiel einordnet. Wenn ein Staatsanwalt oder ein Richter prüft, ob man sich beim Poker wegen unerlaubten Glücksspiels strafbar gemacht hat, wird er dieses Tatbestandsmerkmal ohne viel Umschweife bejahen. Die staatlichen Casinos haben natürlich eine Erlaubnis nach § 284 I StGB und für sie stellt sich der Frage nach der Strafbarkeit logischerweise nicht. Die einzige Form von öffentlichem Poker, die in Deutschland nicht als Glücksspiel gilt, ist die Abhaltung von Turnieren mit einem sog.
Der Gewinner erhält einen Sachpreis als Gewinn, der nicht aus den Eintrittsgeldern finanziert werden darf. Bei dieser Variante fehlt es am Tatbestandsmerkmal Einsatz und es liegt nach der Rechtsprechung insofern kein Glücksspiel vor. Die maximale Höhe der Eintrittsgelder ist aber umstritten, bei 15 Euro ist man als Veranstalter oder Spieler von Sachpreisturnieren aber meist auf der sichereren Seite. Auch bei kleineren Sit ‘n’ Gos ohne Sachpreischarakter in Kneipen wird es bei einem Buy-in deutlich unter 10 Euro selten Probleme geben. Es fehlt dann an der Erheblichkeit des Einsatzes. sie in Privaträumen genauso verboten wie in der Öffentlichkeit.
Da die Schweiz (2019) und Deutschland (2021) erst kürzlich ihre Glücksspiel- sowie dazugehörigen Steuergesetze geändert haben, dürften hier so schnell keine weiteren Änderungen zu erwarten sein. Etwas anders verhält es sich hingegen in Österreich. Hier könnten von der neugewählten Regierung durchaus umfangreiche Änderungen vorgenommen werden. Sogar von einer gänzlichen Öffnung des Glücksspielmarktes auch für private Anbieter ist die Rede. Aber vielleicht wird es ja auch zu einer größeren, sprich zu einer europäischen Lösung kommen.
Da die Länder der Europäischen Union immer tiefer miteinander zusammenwachsen, ist zukünftig auch eine einheitliche Regelung auf EU-Ebene möglich. Diese könnte jedoch nicht nur vor der Besteuerung halt machen, sondern sogar die Regulierung beinhalten. Das würde eine Lizenzierungsbehörde für sämtliche Glücksspiel- und Wettanbieter in Europa bedeuten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesetzgebung in Zukunft entwickeln wird und welche Auswirkungen dies auf Online Casinos und Online Poker haben könnte, die ebenfalls unterschiedlichen Steuerregelungen in den verschiedenen europäischen Ländern unterliegen.Die Wettsteuer in DeutschlandDie Wettsteuer in ÖsterreichDie Wettsteuer in der SchweizEin Vergleich der steuerlichen Regelungen in DE, AT und CHPraktische Hinweise für SpielerZukünftige Entwicklungen und Trends Poker kann in Deutschland den Straftatbestand des unerlaubten Glücksspiels §§ 284, 285 StGB erfüllen, als Pokerspieler bekommt man es möglicherweise mit Polizei, Staatsanwaltschaft oder dem Gericht zu tun. Man kann nach diesen Vorschriften bestraft werden, wenn man ein öffentliches Glücksspiel veranstaltet, hält oder gemäß § 285 StGB daran teilnimmt.