
Was mit heftigen Gewittern in der Nacht einen unheilvollen Auftakt nahm, setzte sich in verminderter, aber ebenso nasser Intensität am Renntag fort: Beim 3. Triathlon in Bochum im an sich idyllischen Wiesental, fragte sich nicht nur die Starter des TRC Essen 84, ob sie nicht versehentlich beim Wasserball gelandet waren – schließlich ist Ausrichter Blau Weiß in dieser Sportart nationale Spitze und spielte in der vergangenen Saison sogar in der ersten Bundesliga.
Zwar weist die Strecke keine großen technischen Schwierigkeiten auf, dennoch war nach 500 m Schwimmen auf dem 20 km langen Radkurs Vorsicht geboten, Felix Meurer, Stephan Berg, Björn Esser und Christian Siewert gingen nicht das letzte Risiko ein, lagen nach einem individuell guten Auftakt und einem sicheren Radsplit vor dem abschließenden Lauf über fünf Kilometer gut im Rennen. Hier kam zum Regen auch noch Matsch hinzu, dazu wird klar, warum es WiesenTAL heißt, die kurze Laufrunde war mit einigen kurzen, aber giftigen und zermürbenden Anstiegen gespickt. Hier hieß es also noch einmal, auf die Zähne zu beißen, was dem Quartett sehr gut gelang, letztlich kamen Meurer (19.), Berg (25.), Esser (48.) und Siewert (65.) mit sehr guten Leistungen in einem wie immer stark besetzten Feld in Ziel.
Mit Platz 11 von 19 Mannschaften lieferte das Team ein gutes Mittelklasse-Ergebnis ab, der nächste Sprint steht bereits in vier Wochen im ostwestfälischen Verl an.