Regionalliga in Rheine mit Höhen und Tiefen

Regionalliga in Rheine mit Höhen und Tiefen

Ausflug in den Norden endet mit gemischter Zufriedenheit

Der vierte Start der Regionalliga fand an diesem Wochenende in NRWs Norden statt, im beschaulichen Umland von Rheine ging es über die olympische Distanz von 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Für TRC Essen 84 gingen Felix Meurer, Pierre Zang, Markus May und Jan Müller ins Rennen.

Aufgrund der hohen Wassertemperatur war keine Freigabe eines Neoprenanzugs, was im Team unterschiedlich aufgenommen wurde, letztlich kamen aber alle Essener in Rahmen ihrer Möglichkeiten aus dem Wasser. Die flache Radstrecke wird zwar einige Kurven auf, diese waren jedoch gut zu fahren und so machte sich das Quartett im Feld auf den Weg nach vorne.

Problematisch war leider, dass die kurze Runde bald durch unterschiedliche Rennen sehr voll wurde, was Meurer zum Verhängnis wurde. Vor einer Kurve konnte er nicht mehr überholen und auch demonstratives Aufrichten und Trinken halfen nicht: ein Kampfrichter erteilte eine zweiminütige Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens. Zang kämpfte hingegen bei seinem ersten Start in der Regionalliga ab der zweiten Radrunde mit Magenproblemen und konnte seine Lautstärke nicht entsprechend ausspielen. May konnte auf dem Rad richtig Boden gut machen und erwischte auch beim Laufen einen guten Tag.

In der Endabrechnung war Meurer trotz der Zeitstrafe, die ihn drei Plätze kostete, bestplatzierter Essener als 24., May folgte als 29. kurz dahinter, Zang kämpfte sich bravourös als 66. ins Ziel, Müller wurde 34. In der Gesamtwertung bedeutete dies den soliden zehnten Platz unter 19 Mannschaften.

Pierre Zang