Bericht: Matt und Isabelle
Triathlon: Damen weiter an der Tabellenspitze. Herren auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Den Beginn machten die Herren am Samstag in Hückeswagen auf der Mitteldistanz.
Geschwommen wurde auf einem zwei Kilometer langen Dreieckskurs an der Bevertalsperre. Lars Nier ging als erster Essener aus dem Wasser (35:11), danach Matt Schaake (38:05), direkt gefolgt von Steffen Wendt (38:25) und Carsten Behr (38:50). Auf dem Rad konnte Wendt schnell die Lücke schließen und fuhr an Schaake und Nier vorbei. Er wechselte nach 74 Kilometern an Position fünf auf die Laufstrecke und sicherte sich damit die zweitschnellste Radzeit des Tages. Der bergige und windanfällige Rundkurs machte spätestens ab der dritten Runde allen anderen Athleten zu schaffen. Mit jeweils 9 Minuten Abstand folgten Lars Nier, Matt Schaake und Carsten Behr in die Wechselzone.
Wendt konnte bei seiner Paradedisziplin, dem Laufen, noch einen Platz nach vorne gut machen und lief auf dem 4. Platz (4:08:27) ins Ziel. Auch Schaake spielte seine hervorragende Laufform aus, konnte 20 weitere Athleten stehen lassen und sicherte sich den 19. Platz (4:32:12). Nier, dem beim Radfahren die Sattelstütze in den Rahmen abgerutscht war, hatte daraufhin mit Schmerzen im Knie zu kämpfen und kam auf dem 40. Platz ins Ziel (4:51:50). Auch Behr klagte über Probleme beim Laufen, finishte dennoch souverän als 54. (5:05:37). Die Mannschaft belegte an diesem Tag den 6. Platz. In der Verbandsliga rutschten die Herren damit hoch auf Platz 12 und sind somit raus aus den Abstiegsrängen.
Am Sonntag folgte das Damenrennen in Rheine auf der Sprintdistanz.
Bei 750m Schwimmen im Kanal setzte sich Isabelle Hüsken direkt von Beginn an, hinter einer Athletin aus Witten, von der Gruppe ab. Nach 11:17 kam sie somit als zweite Frau aus dem Wasser. Erst eine Minute später folgte die Verfolgergruppe, in der sich als sechste Frau auch Stefanie Brunckhorst befand. Mara Schietinger folgte zwei Minuten danach.
Auf dem Rad führte Hüsken zeitweise das Feld an, wurde jedoch von der starken Radfahrerin Michaela Melsa (Starlight Team Essen) überholt und kam so erneut als zweite Frau in die Wechselzone. Brunckhorst versuchte derweil den Abstand nicht größer werden zu lassen. Schietinger machte hingegen einige Plätze beim Radfahren gut und wechselte kurz nach Brunckhorst auf die Laufstrecke. Beim Laufen spielte Hüsken ihre aktuelle Laufstärke aus und lief wieder an die Spitze. Einzig Jule Nicolaus (SC Bayer 05 Uerdingen) konnte an diesem Tag schneller laufen und überholte sie bereits auf der ersten Laufrunde. Der Abstand blieb jedoch gering. So kam Hüsken 37 Sekunden später, als zweite Frau, ins Ziel (01:07:39). Brunckhorst (1:14:44) und Schietinger (1:15:05) liefen bei ihrem erst zweiten bzw. ersten Regionalliga-Start beinahe die gleiche Laufzeit und folgten auf dem 28. und 30. Platz. Die Damen konnten sich mit der starken Tagesleistung wieder über einen Platz auf dem Podest freuen und führen damit weiterhin die Regionalliga an.
Die letzten Rennen der Liga finden für die Damen am 02.09. in Xanten und für die Männer am 08.09. in Vreden, beides auf der Sprintdistanz, statt.
Bericht: Christoph Müller
Trotz Schreckmoment ein versöhnliches Ende
Eine gute Stunde nach den Frauenteams der Regionalliga starteten die Lehrer zusammen mit den Staffeln in Rheine über die Volksdistanz, um den Lehrermeister und die Lehrermeisterin von NRW im Triathlon zu ermitteln.
Christoph Müller stellte sich dieser Herausforderung und startete im Namen seiner Oberhausener Schule. Pünktlich viel der Startschuss und das relativ kleine Starterfeld machte sich im Kanal auf die 500m lange Schwimmstrecke. Schon hier wurde deutlich, dass Qualität vor Quantität stand. Christoph kam als etwa sechster aus dem Wasser mit bereits einer guten Minute Rückstand auf die Spitze.
In der Wechselzone geschah dann genau das, wovor es jedem Athleten graut. Christoph fand sein Fahrrad nicht und grübelte darüber nach, wo der Fehler lag. Nach einigen Sekunden, die sich für Müller wie Jahre anfühlten, nahm er einen Zuschauerruf wahr, der darüber informierte, dass sich ein Mitkonkurrent von Müller sein Rad geschnappt hatte und bereits bis zur Linie des Radaufstiegs gelaufen war. Dieser kam dann nach bemerktem Fehler zurück und übergab es dem verdutzten Müller. Ach ja und der Helm gehört ihm ja auch und die Startnummer. Ein reibungsloser Wechsel sieht anders aus. Nachdem dann endlich alles ausgetauscht war und er weitere Plätze nach hinten rutschte, ging es auf die ca. 20km lange Radstrecke, bei der er sich in einer Zeit von 29:15min bis auf Platz 5 vorarbeiten konnte.
Der abschließende ca. 5km lange Lauf verlief aus Sicht Müllers sehr gut, da er nach einer fast 5-wöchigen, verletzungsbedingten Zwangspause im Laufen, einen konstanten Kilometerschnitt unter 3:45min laufen konnte. Dadurch konnte er sich auf Platz 4 vorarbeiten, aber der Abstand zum Treppchen, war leider zu groß an diesem Tag.
Im Ziel überwogen die positiven Gefühle bei Müller. Er kann somit nach überwundener Verletzung mit gestärktem Selbstbewusstsein für den TRC in das nächste Oberligarennen am 26.08.2018 in Riesenbeck gehen.
Rad am Ring ist eine jährlich stattfindende Straßenradsportveranstaltung, in der sich die Athleten bei diversen Disziplinen (vom Kids-Race über drei Jedermannrennen, zwei 24h-Rennen und einem Einzelzeitfahren) auf der Nordschleife und/oder einer 7 km-Schleife zwischen der Grand-Prix-Strecke und der Nürburg messen können. Insgesamt mehr als 7.000 Radfahrer nehmen am letzten Juli Wochenende des Jahres an der Veranstaltung teil.
Hier ist jedes Jahr ein internationales Starterfeld, so treten Athleten aus nahezu allen Europäischen Ländern an. Daneben waren auch Teilnehmer aus Ländern wie Brasilien, Südafrika, China, Australien, den USA und weitere mit ihren Teams vor Ort vertreten.
Auch 5 Starter (Petra Grünewald, Christan Preußer, Marcus Aschenbrenner, Nico Mansfeld und Jochen Benini) des TRC Essen 84 waren in zwei Disziplinen (24h-Rennrad 4er-Team und 24h Rennrad Einzelfahrer) dabei.
Die 26 km lange Strecke einer Runde, die zu absolvieren war, führte über die Grand Prix-Strecke (Sprintstrecke), Fahrerlager und die Nordschleife. Pro Runde mussten 93 Kurven und 580 Hm bewältigt werden. Die Rennstrecke verläuft mit wenigen Unterbrechungen zunächst bergab bis nach „Breidscheid”. Spitzengeschwindigkeiten bis 100 km/h sind in diesem Abschnitt keine Seltenheit. Nach knapp 12 km ist der tiefste Punkt des Rennkurses erreicht. Bei dem anschließenden 4 km langen Anstieg von „Breidscheid” bis zu „Hohen Acht” wird eine Maximalsteigung von rund 17 Prozent erreicht. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle” genannt wird. Der Rest der Strecke ist ein kurviges Auf und Ab.
Um 12.45 Uhr fiel der Startschuss für das 24h Rennen auf der Nordschleife. Ab dann hieß es für die Starter vom TRC 24h Stunden Runden sammeln. Neben dem Rennkurs mussten sich die Athleten noch einer weiteren Herausforderung namens „Eifel-Wetter“ stellen. Am Tage lagen die Temperaturen bei schwülen 28°C, was den Anstieg zur hohen Acht nicht erleichterte. In der Nacht fiel das Quecksilber auf 13°C, welches neben der „Eifel-Finsternis“ eine Herausforderung bei den Abfahrten darstellt. Windböen von 40km/h erschwerten zusätzlich die die wenigen geraden Strecken. Nur in der Startrunde gab es einen kleinen Regenschauer (0,4 l/m²) der aber mehr als Genuss dankend entgegengenommen wurde.
Die schnellste Rundenzeit des Teams lag bei 57:04 Minuten. Die durchschnittliche Rundenzeit lag bei knapp 01:11 Stunde. Leider hat das Material den extremen Anforderungen nicht vollkommen standgehalten, und so musste ein Fahrer ins Supportfahrzeug steigen und wurde so ins Fahrerlager zurückgebraucht. Glücklicherweise ist dem Fahrer nichts passiert.
Aus diesem Grunde wurden auch nicht alle Runden in die Wertung genommen. Dennoch hat das 4-Team am Ende 19 Runden gefahren und so 494 km mit 11.020 Hm bewältigt. Der Einzelfahrer hat inkl. Nachtpause 10 Runden erfolgreich absolvieren können (260km mit 5.800 Hm).
Für alle Athleten des TRCs endete die Veranstaltung glücklich ohne Stürze dafür mit brennenden Muskeln und dem guten Gefühl gesund aus der Grünen Hölle zurückgekehrt zu sein.
Die nächste Möglichkeit zum Kräfte messen in der Grünen Hölle ist am letzten Wochenende im Juli 2019….wie heißt es doch so schön: „Wer vom Nürburgring-Bazillus einmal befallen ist, den lässt dieser nicht mehr so schnell los“.
Top-Platzierungen für den TRC Essen 84 bei IRONMAN Europameisterschaft in Frankfurt am 8. Juli 2018
Die Essener Langdistanz-Triathleten Thomas Jany und Carsten im Brahm kehren erfolgreich mit der Qualifikation für die WM auf Hawaii zurück.
Die IM Europameisterschaft in Frankfurt ist das zweitwichtigste Rennen im Triathlon nach der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Hier ist ein internationales Starterfeld mit knapp 3000 Startern im Rennen. Darunter waren auch 5 Starter des TRC Essen 84.
Der „längste Tag des Jahres“ startete um 6:40 mit dem Startschuss am Langener Waldsee.
Es war ein herrlicher Morgen, der perfekte Rennbedingungen versprach.
Von nun an lagen 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren und der abschließende Marathonlauf, 42,195 km, also eine komplette IRONAMN Distanz vor den Athleten.
Alle Essener lieferten mit Schwimmzeiten um 1 Stunde solide Leistungen ab und nahmen die 185 km lange Radstrecke in Angriff. Schnell zeigte sich, das Stephan Kröller und
Karolin Krause, noch geschwächt von Infekten, einen schwarzen Tag erwischt hatten.
So musste Karolin das Rennen frühzeitig enttäuscht beenden und Stephan Kröller kämpfte sich nach 10:54 h weit unter seinen Möglichkeiten ins Ziel.
Den drei übrigen TRC Athleten, Najib Nassar, Thomas Jany und Carsten im Brahm gelang dagegen ein hervorragender Wettkampf. Mit Radzeiten von 5:30h kamen sie in die Wechselzone zum Laufen und liefen persönlich beste Marathon-Zeiten.
Carsten im Brahm wurde mit einem Marathon von 3:22h und einer Gesamtzeit von 9:51h, 15. in der Altersklasse 45 und 125 im Gesamtfeld.
Thomas Jany lief den Marathon in 3:28h und wurde 14. in der AK 50.
Najib Nassar spurtete nach 10:40h und einer Laufleistung von 3:42h ins Ziel am Römerberg.
Besonders für Thomas Jany und Carsten im Brahm endetet der IRONMAN Frankfurt mit einem „Happy End“: Beide Athleten qualifizierten sich mit ihrer Leistung für die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober 2018.
Ergebnisse:
Beim zweiten Rennen in der Oberliga konnte sich der TRC Essen den zweiten Platz sichern. In Saerbeck war eine olympische Distanz mit 1500 m Schwimmen, 38 km Radfahren und 10 km Laufen zu absolvieren. Im Badesee wurden zwei Runden mit je rund 650m geschwommen, die durch einen kurzen Landgang unterbrochen wurden. Nachdem in der ersten Runde das Feld noch sehr kompakt war, konnten in der zweiten Runde die Bojen etwas entspannter umschwommen werden. Vom TRC kamen Friedemann Gobrecht (21:09 min – jeweils incl. Wechsel) und Christian Laschet (22:00 min) im Mittelfeld in die Wechselzone, mit rund zwei Minuten Abstand gefolgt von Matt Schaake und Steffen Wendt, die kurz nacheinander aus dem Wasser stiegen.
Auf dem Rad machten die drei starken Radfahrer Christian, Friedemann und Steffen auf der teilweise verwinkelten, aber flachen Strecke mächtig Tempo. Als Christian Laschet auf Friedemann Gobrecht aufgefahren war, attackierten sie weiter unter Einhaltung der Windschattenregel und konnten viele Plätze gut machen. Sie kamen nahezu zeitgleich unter den ersten zehn in die Wechselzone. Steffen fuhr ebenfalls sehr flott Rad und folgte etwas später. Christian (56:37 min.) und Steffen (56:38 min) fuhren fast einen 41er Schnitt und waren mit dieser Performance auf dem Rad vorne dabei. Matt konnte das hohe Tempo nicht mitgehen und kam erst 9 Minuten später auf die Laufstrecke.
Friedemann und Christian liefen zu Beginn noch Schulter an Schulter über die Laufstrecke, ehe sich Friedemann absetzen konnte und am Ende rund 40 Sekunden vor Christian ins Ziel lief.
Steffen hatte trotz der starken Radleistung wie gewohnt noch viele Körner für die Laufstrecke übrig und überholte seine beiden Mannschaftskameraden und viele andere Starter locker. Er lief mit der besten Laufzeit des Tages (36:22 min incl. Wechsel) vor bis auf den 7. Platz (1:56:50 h). Auch Matt spielte seine Laufstärke aus und machte viele Plätze gut.
Friedemann kam letztlich auf dem 16. (2:00:05 h), Christian auf dem 23. (2:00:47 h) und Matt auf dem 58. Platz (2:08:53 h) ins Ziel. Die Mannschaftsleistung an diesem Tag reichte aus für den zweiten Platz auf dem Treppchen, hinter dem Team Indeland Eschweiler und punktgleich mit SC Aquarius Löhne. Das Starlight Team Essen musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Insgesamt ist der TRC nun nach zwei von vier Wettkämpfen in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Es folgen die Wettkämpfe in Riesenbeck und Ratingen.
Dass ich Spanien- und Pyrenäen-Freund bin, brauche ich hier wohl nicht mehr schreiben. Aber warum dass so ist, möchte ich Euch anhand einer Radveranstaltung näherbringen, die auch dieses Jahr wieder mehr als 10.000 Teilnehmer in ihren Bann zog. Radsport pur!!!!
Die Gran Fondo Quebrantahuesos ist nach deutschen Wortlaut ein Radmarathon, und zwar mit 200km und 3.800HM. Jedoch sind diese in Spanien eher Rennen, an denen Jedermänner, Amateurfahrer und Ex-Profis teilnehmen. Der Namensgeber, der Quebrantahuesos ist übrigens der hier heimische Bartgeier.
Am 23.06.2018 begann unser Tag um 4Uhr morgens. Nach einem schnellen ersten Frühstück fuhren wir in Zaragoza los Richtung Sabinanigo (Provinz Huesca) um schließlich bei bestem Wetter um 07:15 Uhr bei 11°C zu starten. Es waren vier Monumente, die Ihr aus dem Fernsehen kennt zu erklimmen: den Somport (17km), den Marie Blanc (9km), den Portalet (27km) und den Hoz de Jaca (9km). Vom Marie Blanc sagt Fernando Escartin, früherer Kelme Profi und heute Organisationsdirektor, es sei der schwerste Berg der Pyrenäen.

In diesem Jahr waren bekannte Größen wie Miguel Indurain, Melcior Mauri, Óscar Pereiro, Abraham Olano, Haimar Zubeldia und Joaquim ‘Purito’ Rodríguez dabei und ich nehme es vorweg – ich habe in diesem Jahr nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun, denn die Siegerzeit lag wieder und trotz heftigem Wind unter 5:30h.
Die Organisation bekommt von mir 10 Punkte (von 10), denn die Straßen waren auf spanischer Seite komplett gesperrt. Die Quantität und Qualität der Verpflegungsstellen waren top. Mehrere mobile Werkstätten sowie eine ganze Flotte von Mavic-Autos und -Motorrädern waren im Einsatz sowie geschätzt mindestens 100 Rettungswagen – ich habe sie morgens auf einem Messeparkplatz gesehen bei deren Abfahrt.
Die spektakuläre wilde Landschaft, das traumhafte Panorama mit hochalpiner Beleuchtung, die vielen vielen Zuschauer an der Straße und an den Skistationen und Anstiegen, die sportbegeisterten Basken – ihr kennt sie aus dem Fernsehen, die jeden anfeuern und anschieben wollen – all das ist Gänsehaut pur und bekommt von mir 11 Punkte (von 10).
Zu meinem Leidwesen ist auch das Niveau der Teilnehmer Top. Ich bemerke das immer wenn ich im Urlaub mit meinen Freunden vom Club Ciclista Zarabici fahre. Es herrscht ein komplett anderer Spirit als bei den RTFs in Good Old Germany, wo man losradeln kann, wann man will. Hier starten 10.000 Teilnehmer gleichzeitig im gemeinsamen Massenstart, wobei ich erst 5min nach dem Startschuss über die Starlinie rollte. Dazu noch ein paar Zahlen:
Unsere Durchschnittszeit lag bei 7:30h bei 40 Zarabici-Teilnehmern (Bestes Team), beste Zeit knapp 6h (Gesamt-Platz 157), beste Frau 6:50h (Gesamtzweite). Meine Zeit 7:59h (Platz 3.924). Aber es gibt auch Leute die 11:30h unterwegs waren. Wer hier ankommt, der wird hier anders angesehen – das ist die Referenz – das ist die Tour für Nicht-Profis.
Nun muss ich Euch leider noch etwas einbremsen in all der Begeisterung. Ich habe viele Stürze gesehen, nicht nur bei den Abfahrten. Die werden schon mal mit 100km/h gefahren. Es gibt auch hier viele Chaoten, sodass es auch leider große Gruppenstürze gibt.
So nun hoffe ich, dass Ihr Lust auf die Pyrenäen bekommen habt und vielleicht ergibt es sich ja, dass wir mal zusammen in die Pyrenäen fahren.
Hier ein kleiner Eindruck mit bewegenden Bildern: https://www.youtube.com/watch?v=8cA_vVQQ4To
Bericht & Fotos: Thomas Goebels
Bericht: Christain Preußer
„Wir liegen gut in der Zeit“
Wir schreiben den 24. Juni 2018 als sich vier hoch motivierte Sportler des TRC Essen 84 in das ca. 100km entfernte Aldenhoven aufmachten um dort, im Rahmen des vielgelobten Indeland Triathlons, die 1,5km Schwimmen, 48km Rad und 10km des zweiten Rennens der Verbandsliga MS zu bezwingen.
Der Tag hatte mehr Aufregung zu bieten, als die meisten sich beim Aufstehen vorgestellt hatten!
Um Top-Platzierungen kämpften für den TRC Essen 84 (Platzierung und Zeit Verbandsliga MS):
Der Tag begann um morgendliche 09:00 Uhr bei der Startnummernausgabe am Rathaus in Aldenhoven. Da der Liga-Start erst für 11:00 Uhr angesetzt war, war ein viel gehörter Satz von unseren Athleten an diesem Morgen:
„Wir liegen gut in der Zeit“
Nachdem sich das ganze Team erfolgreich im Treffpunkt eingefunden hatte, die Startnummern verteilt und die Räder beklebt waren, ging es für das Team zurück zu dem – dann doch nicht so nahe gelegenen – Parkplatz, um die letzten Materialien für den Wettkampf zusammenzutragen.
Als nächstes ging es für die zahlreichen Supporter des TRC Essen 84 mit dem Schuttlebus auf die Reise zum Schwimmstart. Die Athleten nahmen zuerst Ihre Wechselbeutel über die Schultern und radelten in die WZII um einen reibungslosen Wechsel vom Rad zum Laufen zu gewähren. Dort wurde sich auch viel Zeit genommen um mit den recht komischen Gittern (welche eigentlich nur dafür da waren um die Räder zu verkratzen) klar zu kommen. Das ganze stand ebenfalls ganz unter dem Motto:
„Wir liegen gut in der Zeit“
Der Weg in die WZI und zum Schwimmstart wurde ebenfalls standesgemäß mit dem Rad bewältigt. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wobei man nach jeder Kurve gedacht hat „Jetzt aber! Da muss der See sein!“, wurde dieser erreicht und die WZI konnte eingerichtet werden. Die Durchsagen, 10 (7, 5) Minuten bis zum Start der Damen und Liga-Mannschaften, wurden gekonnte ignoriert und die – wie sich später rausstellte – unglaublich wichtige wärmende Robbenhaut in Ruhe übergestreift.
Das beschauliche traben zum Schwimmstart wurde jäh unterbrochen als einer der aufmerksamen Supporter unseren Sportlern entgegeneilte und diesen mitteilte, dass noch ein weiter Weg bis zum Schwimmstart, welcher in 2 Minuten stattfinden sollte, zu bewältigen war!
Aufgrund dieser Botschaft haben alle vier Athleten beschlossen das Einschwimmen abzusagen und sich stattdessen mit einem Sprint zum Schwimmstart warm zu laufen. So war es ein glückliches Gefüge, dass eigentlich aus vollem Sprint direkt der Startschuss fiel und man ins kühle Nass springen durfte.
Wie sich nach wenigen Sekunden herausstellte war der Verzicht auf das Ein- bzw. Warmschwimmen eine klasse Idee der Athleten. Bei einer Wassertemperatur des Blausteinsees von nur 17,5 Grad wäre das Warmschwimmen zum Kaltschwimmen geworden!
Moment!
Blausteinsee? Der Farbe, welche man im besten Fall ca. 24 Minuten vor den Augen hatte, nach zu urteilen müsse dieser eher „Braunsteinsee“ heißen!
Die Schwimmzeiten unserer vier Top-Athleten in der Übersicht (Platzierung des Tages):
Glückwunsch geht an Christian Laschet für die beste Schwimmzeit des TRC Essen 84.
Alle unsere Athleten haben es ohne größere Erfrierungen des Gesichts-, Hand- und Fußbereichs aus dem Wasser geschafft!
Der Weg vom Schwimmausstieg zur WZI glich nach der Anstrengung des Schwimmens eher einer Besteigung des Mount Everest. Es musste eine schöne Steigung hochgelaufen werden die manch einen unserer Top-Atlethen vor einem möglichen Krampf gestellt hatte. Während diesen Spektakels konnte Matt Schaake den drei Sekunden vorher aus dem Wasser gekommenden Peter Lemmel überholen. Alle haben den Anstieg unbeschadet überlebt und konnten die Herausforderungen des Radfahrens entgegenstreiten.
Die Radstrecke ging zunächst sehr kurvig vom See zu den nahe gelegenen Bundesstraßen. Dort angekommen war es ein sehr sehenswerter, mit schönen Aussichten ins Tal gespickter und doch durch ein paar steileren Steigungen nicht ganz einfacher, Radkurs.
Christian Preußer hat den Ausblick und die schnellen Straßen des Indelands so genossen, dass er gar nicht genug bekommen konnte. Als die Abbiegung für die Kurzdistanzler kam, entschied er sich daraufhin doch die falsche Abbiegung zu nehmen und auf der Mitteldistanzstrecke nochmal ca. 9 km drauf zu legen!
Die Radzeiten unserer vier Top-Athleten in der Übersicht:
Auf dem Radkurs konnte die Rakete Christian Laschet seine ganze Stärke ausspielen und so die 6. beste Radzeit des Tages für sich behaupten!
Unglaubliche Leistung! Herzlichen Glückwunsch!
Die anschließende WZII war recht langweilig für den Kopf wenn auch aufregend für den Fuß. Durch den frisch gemähten Rasen, welcher in ausreichender Menge in der Wechselzone herumlag, hatte man in den Laufschuhen ein weiches Bett aus gemähten Gras, welches zusätzlich Dämpfung geboten hat.
Nicht zu wundern, dass bei so viel Komfort im Schuh sehr starke Laufzeiten unserer Athleten folgten:
Einen sehr starken Lauf legte Matt Schaake an den Tag! Mit seinen unglaublichen 0:38:25 auf der ebenfalls mit Anstiegen gespickten Laufstrecke legte er die 9. beste Laufzeit des Tages auf den Asphalt! Klasse Leistung und Herzlichen Glückwunsch an Matt Schaake!
Im Ziel angekommen waren alle sehr glücklich und nach kurzer Wartezeit auf den auf der Radstrecke verloren gegangenen Christian Preußer, konnten sich alle vier Athleten bei einem Abschlussfoto, Essen und Trinken die Erlebnisse des Tages berichten.
Im Ganzen war es ein tolles Event, welches der TRC Essen 84 – trotz Startschwierigkeiten – auf einem wunderbaren 11. Platz in der sehr stark besetzten Verbandsliga MS beenden konnte.
Der Dank geht vor allem an die Supporter, welche uns immer angefeuert haben und schöne Fotos gemacht haben.
Es war ein klasse Event und eine Freude, dass der TRC Essen 84 so nette Top-Athleten zu bieten hat!
Man sieht sich beim Sporteln!
Top Platzierung auch bei den TRC Einzelstartern der Männer
Beim SteelMan im münsterländischen Steinbeck zeigten sich die Athleten des TRC Essen 84 wieder einmal in Bestform und konnten alle vordere Plätze erreichen.
Zunächst starteten die beiden Einzelstarter Thomas Jany und Friedemann Gobrecht über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen/ 42km Radfahren/ 10,5km Laufen). Hier stieg Friedemann nach 23:30min als fünfter Mann aus dem Kanal, dicht gefolgt von Thomas nur wenige Sekunden später. Friedemann konnte seine Position auf dem Rad verteidigen, musste Thomas beim Laufen jedoch ziehen lassen.
Dieser lief mit der zweit schnellsten Zeit dieses Tages (0:41:16) in einer Gesamtzeit von 2:12h über die Ziellinie. Er erreichte damit den etwas undankbaren 4.Platz, wurde jedoch erster seiner Altersklasse (AK50). Genau wie Friedemann (AK30), der in einer Zeit von 2:13h auf dem 6.Platz folgte.
Während sich die Männer noch auf der Strecke befanden, starteten etwa eine Stunde später die Damen der Regionalliga in der Besetzung Karolin Krause, Katarina Buth und Chantal Gobrecht.
Das Schwimmen ähnelte auf den ersten 500m eher einer Schlägerei, sodass Karolin die erste Schwimmgruppe verlor. Chantal konnte den Anschluss an die erste Gruppe halten und stieg als 5.Frau in 23:30min. aus dem Wasser. Auf der zweiten Radrunde wurde sie dann von ihren beiden Vereinskolleginnen überholt, die sich auf die vordersten Plätze vorarbeiteten. So wechselten beide nahezu gleichzeitig auf die Laufdistanz, die Kati in 44:58min für sich gewonnen konnte und als zweite des diesmal sehr stark besetzten Frauenfeldes über die Ziellinie lief (Gesamtzeit: 2:22h). Ihr folgte Karolin als vierte in 2:25h und Chantal in 2:33h (18.Platz).
Für Katarina war der Wettkampf eine weitere Bestätigung ihrer tollen Form, die Sie nach Ihrem harten und erfolgreichen Wettkampf vor 2 Wochen beim 70.3 Ironman im Kraichgau schon eindrucksvoll zeigen konnten.
Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung sicherten sich die drei einen souveränen ersten Platz in der Mannschaftswertung, durch den sie nach dem zweiten Wettkampf auf dem ersten Gesamtplatz in der Tabelle stehen.
Karolin und Thomas fiebern nun bereits dem nächsten Event, den Ironman Europameisterschaften in 3 Wochen in Frankfurt entgegen und hoffen auch dort auf gute Ergebnisse.

Am Sonntag, 17.06.2018 ging die 1. Mannschaft des TRC Essen beim Team-Sprint in Rheydt an den Start. Das Team aus Fabian Karst, Michel Schaus, Stephan Berg und Jan Seewald musste dabei zunächst 500m in einem mobilen 25m-Schwimmbecken auf dem Marktplatz, dann 20km Rad auf einem Stadtkurs und abschließend 5km Laufen durch die Einkaufsmeile in der Innenstadt zurücklegen.
Beim Schwimmen konnte das Team eine gute Pace gehen trotz teils fehlender Rollwende, da das Schwimmbecken dies aufgrund der leichten Bauweise nicht hergab. Leider wurden seitens des Veranstalters die letzten beiden Bahnen nicht angezeigt und so waren es zum Auftakt einfach mal 550m. Auf dem Radkurs war das Team dann bereits in der zweiten von fünf Radrunden mit nur noch drei Athleten unterwegs, da Fabian aufgrund von Wadenproblemen die Antritte dem verwinkelten Kurs nicht mehr mitgehen konnte.
Durch einen schnellen Wechsel und eine taktische Finesse gelang dem Team auch zu dritt eine Top Laufzeit. Jan wechselte als erster in die Laufschuhe während der starke Läufer Michel auf Stephan nach der langen Laufpassage vom Radabstieg vor Wechselzone wartete. Somit konnte Stephan zusammen mit Michel das Lauftempo von Jan mitgehen und liefen als 9. in der Teamwertung ins Ziel. Nur wenige Sekunden langsamer und es wäre kein Top10 Platz mehr gewesen.