Glück auf – Danke Kumpels
Am 21.12.2018 schließen die beiden letzten Steinkohle-Zechen in Deutschland. Damit endet eine Ära von über 250 Jahren deutscher Industriegeschichte. Eine der beiden Zechen ist Prosper-Haniel in Bottrop. Das Bergwerk ist bereits seit 46 Jahren Startpunkt des „Bottroper Herbstwaldlauf“. Da viele Laufsportbegeisterte die Befürchtung hatten, dass die 46 Veranstaltung auch die letzte sein wird, waren die 4 angebotenen Wettkämpf schnell ausgebucht. Zur Auswahl standen:
Der Veranstalter Adler Langlauf Bottrop meldete schon nach kurzer Zeit: „Alle Läufe ausgebucht!“
Die Laufveranstaltung verlief trotz der über 2.000 Starter vollkommen problemlos. Die Besonderheit dieser Veranstaltung liegt eindeutig an der Zeche und ihrer Atmosphäre, die auch nach dem Zieleinlauf den Mittelpunkt der Veranstaltung ausmacht. Die Umkleidemöglichkeiten und Duschen befanden sich in den Bergmannskauen, wo man den ein oder anderen Kumpel, der seine Schicht beendete, getroffen hat. Mit dem Fördergerüst im Rücken ging es auf die Strecke. Jede Startwelle wurde mit einem „Glück auf der Steiger kommt (Steigerlied)“ auf die Strecke geschickt, was die Bergmannskapelle aufspielte.
Gelaufen wurde wie auch in den vergangenen Jahren im bunten Bottroper Herbstwald und der Kirchheller Heide inkl. Heidesee und Halde. Für Verpflegung war auf der Strecke gesorgt und auch das Wetter zeigte sich von einer guten Seite, wenn auch die Temperatu beim Start nur bei 4°C lag.
Alle Finisher erhielten eine kleines Säckchen „echte Bottroper Kohle“ und eine Finisher-Medaille in Form eines Fördergerüsts.
Für das leibliche Wohl war auch nach der Veranstaltung durch die Kumpel der Grubenwehr gesorgt, so dass auch in diesem Jahr die Laufveranstaltung zu einem großen Erfolg wurde und viel Spaß bei Teilnehmern und Zuschauern bereitet hat.
TRC Essen 84 mit 6 Startern vertreten
Auf in diesem Jahr war der TRC Essen wieder mit am Start. Svenja Bock und Marcus Aschenbrenner starteten auf dem 25km langen RWW-Heidhofsee-Lauf. Katrin Laschet, Petra Grünewald, Christian Laschet und Jochen Benini starteten beim 10km km RWW-Heidesee-Lauf. Dabei sicherte sich Christian Laschet mit Platz 3 der AK einen Platz auf dem Podium. Er erreichte bereits nach 40:01 Ziel wieder das Fördergerüst.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
25 km RWW-Heidhofsee-Lauf
10 km RWW-Heidesee-Lauf
Die Befürchtung, dass der 46. Herbstwaldläufe der letzte sein wird, ist unbegründet. Denn im nächsten Jahr wird es einen neuen Herbstwaldlauf geben am 03.11.2019.
Glück auf!
Am 21.10.2018 erreichte Christoph Schmich vom TRC Essen 84 beim
profilierten Marathon in Reims (Frankreich/Champagne, 250 Höhenmeter) in
3:01:18 den 3. Podiumsplatz in der AK50 (38. Gesamt von 1160). Der Lauf
startete bei frischen 4 Grad im Frühnebel kurz nach Sonnenaufgang
bereits um 8:30 komplett im Morgennebel vor der imposanten Kulisse der
gotischen Kathedrale von Reims. Die Strapazen hinauf in die Montagne de
Reims wurden mit einer spektakulären Sicht über die Weinberge belohnt,
als die gleißende Herbstsonne allmählich den Nebel durchbrach.
Ergebnisse:
http://www.runinreims.com/en/event/results/marathon-results
Zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison gewannen die Damen des TRC Essen in der Aufstellung mit Katharina Buth, Steffi Borchers und Claudia Mueller den abschließenden Wettkampf in Xanten und sicherten sich damit in der Abschlusstabelle der Regionalliga den ersten Platz und somit den Aufstieg in die NRW Liga.
Nachdem 1,5 km langen Schwimmpart kamen die drei Damen geschlossen unter den Top Ten aus dem Wasser. Auf der 42 km langen Radrunde fuhr Katharina Buth mit der besten Radzeit auf Platz 1 vor und verteidigte ihre Führung auch auf der 10 km langen Laufstrecke. Sie gewann somit in 2:19:06h mit deutlichem Vorsprung die Ligawertung. Auch Steffi Borchers konnte auf dem Rad einige Plätze gutmachen, die sie jedoch auf der Laufrunde wie erwartet wieder einbüßte. Sie kam in der Endabrechung nach 2:31:24h als 12. ins Ziel. Nachdem Claudia Mueller die TRC Damen beim Schwimmen anführte, zeigte sie eine solide Rad- und Laufleistung und kam in 2:33:28h auf Platz 18.
Da die TRC Damen bei allen vorherigen Wettkämpfen entweder den ersten oder zweiten Podiumsplatz erreichten, sind sie souveräner Aufsteiger in die NRW Liga. Zum Team gehörten weiterhin Isabell Hüsken, Chantal Gobrecht, Karolin Krause, Steffi Brunkhorst, und Mara Schietinger.
Bericht: Kjell Harmsen
Beim Triathlon in Vreden konnte sich der TRC Essen 84 den 3. Platz sichern und sich so über den Klassenerhalt freuen. Die Verbandsliga musste bei ihrem letzten Rennen der Saison die Sprint Distanz absolvieren.
Bei dem 750 m Schwimmen im Becken stieg Kjell Harmsen bei seiner Liga-Premiere als erster vom TRC mit 12:31 min aus dem Wasser, gefolgt von Lars Nier (13:06 min) und Peter Lemmel (13:15 min). Auch Matt Krahl konnte mit 14:01 min eine gute Zeit erschwimmen.
Auf dem kurvigen aber flachen ca. 18 km langen Rundkurs mussten drei Runden absolviert werden, bevor es weiter zum Laufen ging. Kjell Harmsen konnte mit einer schnellen Radleistung von 31:42 min Zeit zum Führenden gut machen und auch Lars Nier konnte seine Radstärke mit 31:52 min ausspielen. Matt Krahl lief nach 32:47 min in die Wechselzone, während Peter Lemmel nach 35:48 min zum Laufen wechselte.
Kjell Harmsen übernahm auf der ca. 5 km langen Laufstrecke mit 17:28 min die Führung der Startgruppe und Matt Krahl konnte mit 18:41 min seine gewohnt schnelle Laufleistung abrufen. Lars Nier lief nach 22:25 min auf der Wendepunktstrecke ins Ziel und Peter Lemmel nach 22:17 min.
Kjell Harmsen sicherte sich insgesamt den 2.Platz (1:01:42 h), Matt Krahl den 17. (1:05:02 h), Lars Nier den 26.(1:07:24 h) und Peter Lemmel (1:11:22 h) den 43. Platz.
So konnte sich der TRC Essen mit einer Mischung aus „reichlich Erfahrung und jugendlicher Frische“ bei seinem letzten Verbandsligarennen der Saison über einen 3. Platz auf dem Podium und einen 6. Platz in der Gesamtwertung freuen.
Bericht: Matt und Isabelle
Triathlon: Damen weiter an der Tabellenspitze. Herren auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Den Beginn machten die Herren am Samstag in Hückeswagen auf der Mitteldistanz.
Geschwommen wurde auf einem zwei Kilometer langen Dreieckskurs an der Bevertalsperre. Lars Nier ging als erster Essener aus dem Wasser (35:11), danach Matt Schaake (38:05), direkt gefolgt von Steffen Wendt (38:25) und Carsten Behr (38:50). Auf dem Rad konnte Wendt schnell die Lücke schließen und fuhr an Schaake und Nier vorbei. Er wechselte nach 74 Kilometern an Position fünf auf die Laufstrecke und sicherte sich damit die zweitschnellste Radzeit des Tages. Der bergige und windanfällige Rundkurs machte spätestens ab der dritten Runde allen anderen Athleten zu schaffen. Mit jeweils 9 Minuten Abstand folgten Lars Nier, Matt Schaake und Carsten Behr in die Wechselzone.
Wendt konnte bei seiner Paradedisziplin, dem Laufen, noch einen Platz nach vorne gut machen und lief auf dem 4. Platz (4:08:27) ins Ziel. Auch Schaake spielte seine hervorragende Laufform aus, konnte 20 weitere Athleten stehen lassen und sicherte sich den 19. Platz (4:32:12). Nier, dem beim Radfahren die Sattelstütze in den Rahmen abgerutscht war, hatte daraufhin mit Schmerzen im Knie zu kämpfen und kam auf dem 40. Platz ins Ziel (4:51:50). Auch Behr klagte über Probleme beim Laufen, finishte dennoch souverän als 54. (5:05:37). Die Mannschaft belegte an diesem Tag den 6. Platz. In der Verbandsliga rutschten die Herren damit hoch auf Platz 12 und sind somit raus aus den Abstiegsrängen.
Am Sonntag folgte das Damenrennen in Rheine auf der Sprintdistanz.
Bei 750m Schwimmen im Kanal setzte sich Isabelle Hüsken direkt von Beginn an, hinter einer Athletin aus Witten, von der Gruppe ab. Nach 11:17 kam sie somit als zweite Frau aus dem Wasser. Erst eine Minute später folgte die Verfolgergruppe, in der sich als sechste Frau auch Stefanie Brunckhorst befand. Mara Schietinger folgte zwei Minuten danach.
Auf dem Rad führte Hüsken zeitweise das Feld an, wurde jedoch von der starken Radfahrerin Michaela Melsa (Starlight Team Essen) überholt und kam so erneut als zweite Frau in die Wechselzone. Brunckhorst versuchte derweil den Abstand nicht größer werden zu lassen. Schietinger machte hingegen einige Plätze beim Radfahren gut und wechselte kurz nach Brunckhorst auf die Laufstrecke. Beim Laufen spielte Hüsken ihre aktuelle Laufstärke aus und lief wieder an die Spitze. Einzig Jule Nicolaus (SC Bayer 05 Uerdingen) konnte an diesem Tag schneller laufen und überholte sie bereits auf der ersten Laufrunde. Der Abstand blieb jedoch gering. So kam Hüsken 37 Sekunden später, als zweite Frau, ins Ziel (01:07:39). Brunckhorst (1:14:44) und Schietinger (1:15:05) liefen bei ihrem erst zweiten bzw. ersten Regionalliga-Start beinahe die gleiche Laufzeit und folgten auf dem 28. und 30. Platz. Die Damen konnten sich mit der starken Tagesleistung wieder über einen Platz auf dem Podest freuen und führen damit weiterhin die Regionalliga an.
Die letzten Rennen der Liga finden für die Damen am 02.09. in Xanten und für die Männer am 08.09. in Vreden, beides auf der Sprintdistanz, statt.
Bericht: Christoph Müller
Trotz Schreckmoment ein versöhnliches Ende
Eine gute Stunde nach den Frauenteams der Regionalliga starteten die Lehrer zusammen mit den Staffeln in Rheine über die Volksdistanz, um den Lehrermeister und die Lehrermeisterin von NRW im Triathlon zu ermitteln.
Christoph Müller stellte sich dieser Herausforderung und startete im Namen seiner Oberhausener Schule. Pünktlich viel der Startschuss und das relativ kleine Starterfeld machte sich im Kanal auf die 500m lange Schwimmstrecke. Schon hier wurde deutlich, dass Qualität vor Quantität stand. Christoph kam als etwa sechster aus dem Wasser mit bereits einer guten Minute Rückstand auf die Spitze.
In der Wechselzone geschah dann genau das, wovor es jedem Athleten graut. Christoph fand sein Fahrrad nicht und grübelte darüber nach, wo der Fehler lag. Nach einigen Sekunden, die sich für Müller wie Jahre anfühlten, nahm er einen Zuschauerruf wahr, der darüber informierte, dass sich ein Mitkonkurrent von Müller sein Rad geschnappt hatte und bereits bis zur Linie des Radaufstiegs gelaufen war. Dieser kam dann nach bemerktem Fehler zurück und übergab es dem verdutzten Müller. Ach ja und der Helm gehört ihm ja auch und die Startnummer. Ein reibungsloser Wechsel sieht anders aus. Nachdem dann endlich alles ausgetauscht war und er weitere Plätze nach hinten rutschte, ging es auf die ca. 20km lange Radstrecke, bei der er sich in einer Zeit von 29:15min bis auf Platz 5 vorarbeiten konnte.
Der abschließende ca. 5km lange Lauf verlief aus Sicht Müllers sehr gut, da er nach einer fast 5-wöchigen, verletzungsbedingten Zwangspause im Laufen, einen konstanten Kilometerschnitt unter 3:45min laufen konnte. Dadurch konnte er sich auf Platz 4 vorarbeiten, aber der Abstand zum Treppchen, war leider zu groß an diesem Tag.
Im Ziel überwogen die positiven Gefühle bei Müller. Er kann somit nach überwundener Verletzung mit gestärktem Selbstbewusstsein für den TRC in das nächste Oberligarennen am 26.08.2018 in Riesenbeck gehen.
Rad am Ring ist eine jährlich stattfindende Straßenradsportveranstaltung, in der sich die Athleten bei diversen Disziplinen (vom Kids-Race über drei Jedermannrennen, zwei 24h-Rennen und einem Einzelzeitfahren) auf der Nordschleife und/oder einer 7 km-Schleife zwischen der Grand-Prix-Strecke und der Nürburg messen können. Insgesamt mehr als 7.000 Radfahrer nehmen am letzten Juli Wochenende des Jahres an der Veranstaltung teil.
Hier ist jedes Jahr ein internationales Starterfeld, so treten Athleten aus nahezu allen Europäischen Ländern an. Daneben waren auch Teilnehmer aus Ländern wie Brasilien, Südafrika, China, Australien, den USA und weitere mit ihren Teams vor Ort vertreten.
Auch 5 Starter (Petra Grünewald, Christan Preußer, Marcus Aschenbrenner, Nico Mansfeld und Jochen Benini) des TRC Essen 84 waren in zwei Disziplinen (24h-Rennrad 4er-Team und 24h Rennrad Einzelfahrer) dabei.
Die 26 km lange Strecke einer Runde, die zu absolvieren war, führte über die Grand Prix-Strecke (Sprintstrecke), Fahrerlager und die Nordschleife. Pro Runde mussten 93 Kurven und 580 Hm bewältigt werden. Die Rennstrecke verläuft mit wenigen Unterbrechungen zunächst bergab bis nach „Breidscheid”. Spitzengeschwindigkeiten bis 100 km/h sind in diesem Abschnitt keine Seltenheit. Nach knapp 12 km ist der tiefste Punkt des Rennkurses erreicht. Bei dem anschließenden 4 km langen Anstieg von „Breidscheid” bis zu „Hohen Acht” wird eine Maximalsteigung von rund 17 Prozent erreicht. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle” genannt wird. Der Rest der Strecke ist ein kurviges Auf und Ab.
Um 12.45 Uhr fiel der Startschuss für das 24h Rennen auf der Nordschleife. Ab dann hieß es für die Starter vom TRC 24h Stunden Runden sammeln. Neben dem Rennkurs mussten sich die Athleten noch einer weiteren Herausforderung namens „Eifel-Wetter“ stellen. Am Tage lagen die Temperaturen bei schwülen 28°C, was den Anstieg zur hohen Acht nicht erleichterte. In der Nacht fiel das Quecksilber auf 13°C, welches neben der „Eifel-Finsternis“ eine Herausforderung bei den Abfahrten darstellt. Windböen von 40km/h erschwerten zusätzlich die die wenigen geraden Strecken. Nur in der Startrunde gab es einen kleinen Regenschauer (0,4 l/m²) der aber mehr als Genuss dankend entgegengenommen wurde.
Die schnellste Rundenzeit des Teams lag bei 57:04 Minuten. Die durchschnittliche Rundenzeit lag bei knapp 01:11 Stunde. Leider hat das Material den extremen Anforderungen nicht vollkommen standgehalten, und so musste ein Fahrer ins Supportfahrzeug steigen und wurde so ins Fahrerlager zurückgebraucht. Glücklicherweise ist dem Fahrer nichts passiert.
Aus diesem Grunde wurden auch nicht alle Runden in die Wertung genommen. Dennoch hat das 4-Team am Ende 19 Runden gefahren und so 494 km mit 11.020 Hm bewältigt. Der Einzelfahrer hat inkl. Nachtpause 10 Runden erfolgreich absolvieren können (260km mit 5.800 Hm).
Für alle Athleten des TRCs endete die Veranstaltung glücklich ohne Stürze dafür mit brennenden Muskeln und dem guten Gefühl gesund aus der Grünen Hölle zurückgekehrt zu sein.
Die nächste Möglichkeit zum Kräfte messen in der Grünen Hölle ist am letzten Wochenende im Juli 2019….wie heißt es doch so schön: „Wer vom Nürburgring-Bazillus einmal befallen ist, den lässt dieser nicht mehr so schnell los“.
Top-Platzierungen für den TRC Essen 84 bei IRONMAN Europameisterschaft in Frankfurt am 8. Juli 2018
Die Essener Langdistanz-Triathleten Thomas Jany und Carsten im Brahm kehren erfolgreich mit der Qualifikation für die WM auf Hawaii zurück.
Die IM Europameisterschaft in Frankfurt ist das zweitwichtigste Rennen im Triathlon nach der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Hier ist ein internationales Starterfeld mit knapp 3000 Startern im Rennen. Darunter waren auch 5 Starter des TRC Essen 84.
Der „längste Tag des Jahres“ startete um 6:40 mit dem Startschuss am Langener Waldsee.
Es war ein herrlicher Morgen, der perfekte Rennbedingungen versprach.
Von nun an lagen 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren und der abschließende Marathonlauf, 42,195 km, also eine komplette IRONAMN Distanz vor den Athleten.
Alle Essener lieferten mit Schwimmzeiten um 1 Stunde solide Leistungen ab und nahmen die 185 km lange Radstrecke in Angriff. Schnell zeigte sich, das Stephan Kröller und
Karolin Krause, noch geschwächt von Infekten, einen schwarzen Tag erwischt hatten.
So musste Karolin das Rennen frühzeitig enttäuscht beenden und Stephan Kröller kämpfte sich nach 10:54 h weit unter seinen Möglichkeiten ins Ziel.
Den drei übrigen TRC Athleten, Najib Nassar, Thomas Jany und Carsten im Brahm gelang dagegen ein hervorragender Wettkampf. Mit Radzeiten von 5:30h kamen sie in die Wechselzone zum Laufen und liefen persönlich beste Marathon-Zeiten.
Carsten im Brahm wurde mit einem Marathon von 3:22h und einer Gesamtzeit von 9:51h, 15. in der Altersklasse 45 und 125 im Gesamtfeld.
Thomas Jany lief den Marathon in 3:28h und wurde 14. in der AK 50.
Najib Nassar spurtete nach 10:40h und einer Laufleistung von 3:42h ins Ziel am Römerberg.
Besonders für Thomas Jany und Carsten im Brahm endetet der IRONMAN Frankfurt mit einem „Happy End“: Beide Athleten qualifizierten sich mit ihrer Leistung für die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober 2018.
Ergebnisse:
Beim zweiten Rennen in der Oberliga konnte sich der TRC Essen den zweiten Platz sichern. In Saerbeck war eine olympische Distanz mit 1500 m Schwimmen, 38 km Radfahren und 10 km Laufen zu absolvieren. Im Badesee wurden zwei Runden mit je rund 650m geschwommen, die durch einen kurzen Landgang unterbrochen wurden. Nachdem in der ersten Runde das Feld noch sehr kompakt war, konnten in der zweiten Runde die Bojen etwas entspannter umschwommen werden. Vom TRC kamen Friedemann Gobrecht (21:09 min – jeweils incl. Wechsel) und Christian Laschet (22:00 min) im Mittelfeld in die Wechselzone, mit rund zwei Minuten Abstand gefolgt von Matt Schaake und Steffen Wendt, die kurz nacheinander aus dem Wasser stiegen.
Auf dem Rad machten die drei starken Radfahrer Christian, Friedemann und Steffen auf der teilweise verwinkelten, aber flachen Strecke mächtig Tempo. Als Christian Laschet auf Friedemann Gobrecht aufgefahren war, attackierten sie weiter unter Einhaltung der Windschattenregel und konnten viele Plätze gut machen. Sie kamen nahezu zeitgleich unter den ersten zehn in die Wechselzone. Steffen fuhr ebenfalls sehr flott Rad und folgte etwas später. Christian (56:37 min.) und Steffen (56:38 min) fuhren fast einen 41er Schnitt und waren mit dieser Performance auf dem Rad vorne dabei. Matt konnte das hohe Tempo nicht mitgehen und kam erst 9 Minuten später auf die Laufstrecke.
Friedemann und Christian liefen zu Beginn noch Schulter an Schulter über die Laufstrecke, ehe sich Friedemann absetzen konnte und am Ende rund 40 Sekunden vor Christian ins Ziel lief.
Steffen hatte trotz der starken Radleistung wie gewohnt noch viele Körner für die Laufstrecke übrig und überholte seine beiden Mannschaftskameraden und viele andere Starter locker. Er lief mit der besten Laufzeit des Tages (36:22 min incl. Wechsel) vor bis auf den 7. Platz (1:56:50 h). Auch Matt spielte seine Laufstärke aus und machte viele Plätze gut.
Friedemann kam letztlich auf dem 16. (2:00:05 h), Christian auf dem 23. (2:00:47 h) und Matt auf dem 58. Platz (2:08:53 h) ins Ziel. Die Mannschaftsleistung an diesem Tag reichte aus für den zweiten Platz auf dem Treppchen, hinter dem Team Indeland Eschweiler und punktgleich mit SC Aquarius Löhne. Das Starlight Team Essen musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben.
Insgesamt ist der TRC nun nach zwei von vier Wettkämpfen in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Es folgen die Wettkämpfe in Riesenbeck und Ratingen.