Dass ich Spanien- und Pyrenäen-Freund bin, brauche ich hier wohl nicht mehr schreiben. Aber warum dass so ist, möchte ich Euch anhand einer Radveranstaltung näherbringen, die auch dieses Jahr wieder mehr als 10.000 Teilnehmer in ihren Bann zog. Radsport pur!!!!
Die Gran Fondo Quebrantahuesos ist nach deutschen Wortlaut ein Radmarathon, und zwar mit 200km und 3.800HM. Jedoch sind diese in Spanien eher Rennen, an denen Jedermänner, Amateurfahrer und Ex-Profis teilnehmen. Der Namensgeber, der Quebrantahuesos ist übrigens der hier heimische Bartgeier.
Am 23.06.2018 begann unser Tag um 4Uhr morgens. Nach einem schnellen ersten Frühstück fuhren wir in Zaragoza los Richtung Sabinanigo (Provinz Huesca) um schließlich bei bestem Wetter um 07:15 Uhr bei 11°C zu starten. Es waren vier Monumente, die Ihr aus dem Fernsehen kennt zu erklimmen: den Somport (17km), den Marie Blanc (9km), den Portalet (27km) und den Hoz de Jaca (9km). Vom Marie Blanc sagt Fernando Escartin, früherer Kelme Profi und heute Organisationsdirektor, es sei der schwerste Berg der Pyrenäen.

In diesem Jahr waren bekannte Größen wie Miguel Indurain, Melcior Mauri, Óscar Pereiro, Abraham Olano, Haimar Zubeldia und Joaquim ‘Purito’ Rodríguez dabei und ich nehme es vorweg – ich habe in diesem Jahr nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun, denn die Siegerzeit lag wieder und trotz heftigem Wind unter 5:30h.
Die Organisation bekommt von mir 10 Punkte (von 10), denn die Straßen waren auf spanischer Seite komplett gesperrt. Die Quantität und Qualität der Verpflegungsstellen waren top. Mehrere mobile Werkstätten sowie eine ganze Flotte von Mavic-Autos und -Motorrädern waren im Einsatz sowie geschätzt mindestens 100 Rettungswagen – ich habe sie morgens auf einem Messeparkplatz gesehen bei deren Abfahrt.
Die spektakuläre wilde Landschaft, das traumhafte Panorama mit hochalpiner Beleuchtung, die vielen vielen Zuschauer an der Straße und an den Skistationen und Anstiegen, die sportbegeisterten Basken – ihr kennt sie aus dem Fernsehen, die jeden anfeuern und anschieben wollen – all das ist Gänsehaut pur und bekommt von mir 11 Punkte (von 10).
Zu meinem Leidwesen ist auch das Niveau der Teilnehmer Top. Ich bemerke das immer wenn ich im Urlaub mit meinen Freunden vom Club Ciclista Zarabici fahre. Es herrscht ein komplett anderer Spirit als bei den RTFs in Good Old Germany, wo man losradeln kann, wann man will. Hier starten 10.000 Teilnehmer gleichzeitig im gemeinsamen Massenstart, wobei ich erst 5min nach dem Startschuss über die Starlinie rollte. Dazu noch ein paar Zahlen:
Unsere Durchschnittszeit lag bei 7:30h bei 40 Zarabici-Teilnehmern (Bestes Team), beste Zeit knapp 6h (Gesamt-Platz 157), beste Frau 6:50h (Gesamtzweite). Meine Zeit 7:59h (Platz 3.924). Aber es gibt auch Leute die 11:30h unterwegs waren. Wer hier ankommt, der wird hier anders angesehen – das ist die Referenz – das ist die Tour für Nicht-Profis.
Nun muss ich Euch leider noch etwas einbremsen in all der Begeisterung. Ich habe viele Stürze gesehen, nicht nur bei den Abfahrten. Die werden schon mal mit 100km/h gefahren. Es gibt auch hier viele Chaoten, sodass es auch leider große Gruppenstürze gibt.
So nun hoffe ich, dass Ihr Lust auf die Pyrenäen bekommen habt und vielleicht ergibt es sich ja, dass wir mal zusammen in die Pyrenäen fahren.
Hier ein kleiner Eindruck mit bewegenden Bildern: https://www.youtube.com/watch?v=8cA_vVQQ4To
Bericht & Fotos: Thomas Goebels
Bericht: Christain Preußer
„Wir liegen gut in der Zeit“
Wir schreiben den 24. Juni 2018 als sich vier hoch motivierte Sportler des TRC Essen 84 in das ca. 100km entfernte Aldenhoven aufmachten um dort, im Rahmen des vielgelobten Indeland Triathlons, die 1,5km Schwimmen, 48km Rad und 10km des zweiten Rennens der Verbandsliga MS zu bezwingen.
Der Tag hatte mehr Aufregung zu bieten, als die meisten sich beim Aufstehen vorgestellt hatten!
Um Top-Platzierungen kämpften für den TRC Essen 84 (Platzierung und Zeit Verbandsliga MS):
Der Tag begann um morgendliche 09:00 Uhr bei der Startnummernausgabe am Rathaus in Aldenhoven. Da der Liga-Start erst für 11:00 Uhr angesetzt war, war ein viel gehörter Satz von unseren Athleten an diesem Morgen:
„Wir liegen gut in der Zeit“
Nachdem sich das ganze Team erfolgreich im Treffpunkt eingefunden hatte, die Startnummern verteilt und die Räder beklebt waren, ging es für das Team zurück zu dem – dann doch nicht so nahe gelegenen – Parkplatz, um die letzten Materialien für den Wettkampf zusammenzutragen.
Als nächstes ging es für die zahlreichen Supporter des TRC Essen 84 mit dem Schuttlebus auf die Reise zum Schwimmstart. Die Athleten nahmen zuerst Ihre Wechselbeutel über die Schultern und radelten in die WZII um einen reibungslosen Wechsel vom Rad zum Laufen zu gewähren. Dort wurde sich auch viel Zeit genommen um mit den recht komischen Gittern (welche eigentlich nur dafür da waren um die Räder zu verkratzen) klar zu kommen. Das ganze stand ebenfalls ganz unter dem Motto:
„Wir liegen gut in der Zeit“
Der Weg in die WZI und zum Schwimmstart wurde ebenfalls standesgemäß mit dem Rad bewältigt. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wobei man nach jeder Kurve gedacht hat „Jetzt aber! Da muss der See sein!“, wurde dieser erreicht und die WZI konnte eingerichtet werden. Die Durchsagen, 10 (7, 5) Minuten bis zum Start der Damen und Liga-Mannschaften, wurden gekonnte ignoriert und die – wie sich später rausstellte – unglaublich wichtige wärmende Robbenhaut in Ruhe übergestreift.
Das beschauliche traben zum Schwimmstart wurde jäh unterbrochen als einer der aufmerksamen Supporter unseren Sportlern entgegeneilte und diesen mitteilte, dass noch ein weiter Weg bis zum Schwimmstart, welcher in 2 Minuten stattfinden sollte, zu bewältigen war!
Aufgrund dieser Botschaft haben alle vier Athleten beschlossen das Einschwimmen abzusagen und sich stattdessen mit einem Sprint zum Schwimmstart warm zu laufen. So war es ein glückliches Gefüge, dass eigentlich aus vollem Sprint direkt der Startschuss fiel und man ins kühle Nass springen durfte.
Wie sich nach wenigen Sekunden herausstellte war der Verzicht auf das Ein- bzw. Warmschwimmen eine klasse Idee der Athleten. Bei einer Wassertemperatur des Blausteinsees von nur 17,5 Grad wäre das Warmschwimmen zum Kaltschwimmen geworden!
Moment!
Blausteinsee? Der Farbe, welche man im besten Fall ca. 24 Minuten vor den Augen hatte, nach zu urteilen müsse dieser eher „Braunsteinsee“ heißen!
Die Schwimmzeiten unserer vier Top-Athleten in der Übersicht (Platzierung des Tages):
Glückwunsch geht an Christian Laschet für die beste Schwimmzeit des TRC Essen 84.
Alle unsere Athleten haben es ohne größere Erfrierungen des Gesichts-, Hand- und Fußbereichs aus dem Wasser geschafft!
Der Weg vom Schwimmausstieg zur WZI glich nach der Anstrengung des Schwimmens eher einer Besteigung des Mount Everest. Es musste eine schöne Steigung hochgelaufen werden die manch einen unserer Top-Atlethen vor einem möglichen Krampf gestellt hatte. Während diesen Spektakels konnte Matt Schaake den drei Sekunden vorher aus dem Wasser gekommenden Peter Lemmel überholen. Alle haben den Anstieg unbeschadet überlebt und konnten die Herausforderungen des Radfahrens entgegenstreiten.
Die Radstrecke ging zunächst sehr kurvig vom See zu den nahe gelegenen Bundesstraßen. Dort angekommen war es ein sehr sehenswerter, mit schönen Aussichten ins Tal gespickter und doch durch ein paar steileren Steigungen nicht ganz einfacher, Radkurs.
Christian Preußer hat den Ausblick und die schnellen Straßen des Indelands so genossen, dass er gar nicht genug bekommen konnte. Als die Abbiegung für die Kurzdistanzler kam, entschied er sich daraufhin doch die falsche Abbiegung zu nehmen und auf der Mitteldistanzstrecke nochmal ca. 9 km drauf zu legen!
Die Radzeiten unserer vier Top-Athleten in der Übersicht:
Auf dem Radkurs konnte die Rakete Christian Laschet seine ganze Stärke ausspielen und so die 6. beste Radzeit des Tages für sich behaupten!
Unglaubliche Leistung! Herzlichen Glückwunsch!
Die anschließende WZII war recht langweilig für den Kopf wenn auch aufregend für den Fuß. Durch den frisch gemähten Rasen, welcher in ausreichender Menge in der Wechselzone herumlag, hatte man in den Laufschuhen ein weiches Bett aus gemähten Gras, welches zusätzlich Dämpfung geboten hat.
Nicht zu wundern, dass bei so viel Komfort im Schuh sehr starke Laufzeiten unserer Athleten folgten:
Einen sehr starken Lauf legte Matt Schaake an den Tag! Mit seinen unglaublichen 0:38:25 auf der ebenfalls mit Anstiegen gespickten Laufstrecke legte er die 9. beste Laufzeit des Tages auf den Asphalt! Klasse Leistung und Herzlichen Glückwunsch an Matt Schaake!
Im Ziel angekommen waren alle sehr glücklich und nach kurzer Wartezeit auf den auf der Radstrecke verloren gegangenen Christian Preußer, konnten sich alle vier Athleten bei einem Abschlussfoto, Essen und Trinken die Erlebnisse des Tages berichten.
Im Ganzen war es ein tolles Event, welches der TRC Essen 84 – trotz Startschwierigkeiten – auf einem wunderbaren 11. Platz in der sehr stark besetzten Verbandsliga MS beenden konnte.
Der Dank geht vor allem an die Supporter, welche uns immer angefeuert haben und schöne Fotos gemacht haben.
Es war ein klasse Event und eine Freude, dass der TRC Essen 84 so nette Top-Athleten zu bieten hat!
Man sieht sich beim Sporteln!
Top Platzierung auch bei den TRC Einzelstartern der Männer
Beim SteelMan im münsterländischen Steinbeck zeigten sich die Athleten des TRC Essen 84 wieder einmal in Bestform und konnten alle vordere Plätze erreichen.
Zunächst starteten die beiden Einzelstarter Thomas Jany und Friedemann Gobrecht über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen/ 42km Radfahren/ 10,5km Laufen). Hier stieg Friedemann nach 23:30min als fünfter Mann aus dem Kanal, dicht gefolgt von Thomas nur wenige Sekunden später. Friedemann konnte seine Position auf dem Rad verteidigen, musste Thomas beim Laufen jedoch ziehen lassen.
Dieser lief mit der zweit schnellsten Zeit dieses Tages (0:41:16) in einer Gesamtzeit von 2:12h über die Ziellinie. Er erreichte damit den etwas undankbaren 4.Platz, wurde jedoch erster seiner Altersklasse (AK50). Genau wie Friedemann (AK30), der in einer Zeit von 2:13h auf dem 6.Platz folgte.
Während sich die Männer noch auf der Strecke befanden, starteten etwa eine Stunde später die Damen der Regionalliga in der Besetzung Karolin Krause, Katarina Buth und Chantal Gobrecht.
Das Schwimmen ähnelte auf den ersten 500m eher einer Schlägerei, sodass Karolin die erste Schwimmgruppe verlor. Chantal konnte den Anschluss an die erste Gruppe halten und stieg als 5.Frau in 23:30min. aus dem Wasser. Auf der zweiten Radrunde wurde sie dann von ihren beiden Vereinskolleginnen überholt, die sich auf die vordersten Plätze vorarbeiteten. So wechselten beide nahezu gleichzeitig auf die Laufdistanz, die Kati in 44:58min für sich gewonnen konnte und als zweite des diesmal sehr stark besetzten Frauenfeldes über die Ziellinie lief (Gesamtzeit: 2:22h). Ihr folgte Karolin als vierte in 2:25h und Chantal in 2:33h (18.Platz).
Für Katarina war der Wettkampf eine weitere Bestätigung ihrer tollen Form, die Sie nach Ihrem harten und erfolgreichen Wettkampf vor 2 Wochen beim 70.3 Ironman im Kraichgau schon eindrucksvoll zeigen konnten.
Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung sicherten sich die drei einen souveränen ersten Platz in der Mannschaftswertung, durch den sie nach dem zweiten Wettkampf auf dem ersten Gesamtplatz in der Tabelle stehen.
Karolin und Thomas fiebern nun bereits dem nächsten Event, den Ironman Europameisterschaften in 3 Wochen in Frankfurt entgegen und hoffen auch dort auf gute Ergebnisse.

Am Sonntag, 17.06.2018 ging die 1. Mannschaft des TRC Essen beim Team-Sprint in Rheydt an den Start. Das Team aus Fabian Karst, Michel Schaus, Stephan Berg und Jan Seewald musste dabei zunächst 500m in einem mobilen 25m-Schwimmbecken auf dem Marktplatz, dann 20km Rad auf einem Stadtkurs und abschließend 5km Laufen durch die Einkaufsmeile in der Innenstadt zurücklegen.
Beim Schwimmen konnte das Team eine gute Pace gehen trotz teils fehlender Rollwende, da das Schwimmbecken dies aufgrund der leichten Bauweise nicht hergab. Leider wurden seitens des Veranstalters die letzten beiden Bahnen nicht angezeigt und so waren es zum Auftakt einfach mal 550m. Auf dem Radkurs war das Team dann bereits in der zweiten von fünf Radrunden mit nur noch drei Athleten unterwegs, da Fabian aufgrund von Wadenproblemen die Antritte dem verwinkelten Kurs nicht mehr mitgehen konnte.
Durch einen schnellen Wechsel und eine taktische Finesse gelang dem Team auch zu dritt eine Top Laufzeit. Jan wechselte als erster in die Laufschuhe während der starke Läufer Michel auf Stephan nach der langen Laufpassage vom Radabstieg vor Wechselzone wartete. Somit konnte Stephan zusammen mit Michel das Lauftempo von Jan mitgehen und liefen als 9. in der Teamwertung ins Ziel. Nur wenige Sekunden langsamer und es wäre kein Top10 Platz mehr gewesen.
Am 02. Juni starteten Petra Grünewald und Jochen Benini mit der vom ERG (Essener Radsportgemeinschaft 1900 e.V.) organisierten Nordseefahrt ERG2 Nordsee.
40 Teilnehmer aus 23 Städten und 4 Bundesländern starteten morgens um 4:00 am Niederfeldsee in Essen. Die Strecke führte von Essen über Oberhausen, Borken, Papenburg und Leer zum Strand in Esens-Bensersiel: gute 334 km!. Gefahren wurde im geschlossenen Verband.
Leider war das Wetter den 40 Teilnehmer nicht hold und bescherte streckenweise eine äußert nasse Angelegenheit. Eine perfekte Organisation und beste Verpflegung half über nasse Füße hinweg und am Abend nahmen alle Radler die „Nordsee-Medaille“ am Strand entgegen.
Am 26.Mai ging es für Franz Schröder, Petra Grünewald und Jochen Benini Richtung Norden zur Mecklenburger Seenrunde (MSR).
Die MSR ist eine seit 2014 jährlich stattfindende Radsportveranstaltung bzw. ein Radmarathon im Mecklenburger Seenland mit Start- und Zielpunkt in der Stadt Neubrandenburg. Sie ist eines der größten Jedermann-Radrennen in Deutschland bei dem über 3.500 Teilnehmer starten.
Als deutsches Pendant zum Schweden-Klassiker Vätternrundan, ist die Strecke ebenfalls 300 km. Im Gegensatz zu Schweden müssen aber mehr als 2.000 hm durch die Mecklenburgische Seenlandschaft bewältigt werden. Auf öffentlichen Straßen geht es von Neubrandenburg über Neustrelitz, Röbel nach Malchow. Von dort Richtung Mecklenburgische Schweiz, zurück bis man Möllenhagen und Penzlin passiert wieder Richtung Startpunkt. Die Startfenster sind am Freitag von 20:00 bis 22:00 Uhr und am Samstag von 4:30 bis 7:00 Uhr.
Für die drei TRCler begann das Abenteuer am Samstagmorgen um kurz nach 5.00 Uhr. Das Wetter und Stimmung waren bei allen Teilnehmern gut. Aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl als bei der Vätternrundan in Schweden (20.000 Teilnehmer), verteilten sind sie die Gruppen deutlich mehr, so dass große Strecken in kleinen Gruppen bewältigt werden mussten.
Nach einer Nettofahrtzeit von 10 bzw. 10,5 h sind die TRC-Starter zufrieden im Ziel eingetroffen und bekamen von den Organisatoren eine MSR-Medallie.
Bericht: Patrick Sender
Mit zwei Liganeulingen und zwei erfahrenen Ligastartern ging es am Sonntagmorgen auf zum ersten Wettkampf der Verbandsliga Mitte/Süd nach Kamen. Bei der Ankunft nieselte es noch und die Straßen waren noch recht nass. Die beiden Routiniers, Andreas Krause und Peter Lemmel, zeigten den beiden Neulingen, Christian Preußer und Patrick Sender, die Abläufe und Wege in der zweiten Wechselzone, so dass alle bestmöglich vorbereitet waren. Danach ging es dann zusammen über die Radstrecke in Richtung Schwimmbad. Auch dort half die Erfahrung der beiden, so dass die Besonderheiten der Radstrecke bereits vorab bekannt waren. Nach einem kurzem Einschwimmen viel dann bereits der Startschuss für das erste Ligarennen der Verbandsliga. Peter kam als erster der TRC-Athleten nach 0:18:14 an Position 38, dicht gefolgt von Christian mit 0:18:27 an Position 42, aus dem Wasser. Mit etwas Abstand folgten Andreas nach 0:20:20 auf Position 55 und Patrick nach 0:21:23 auf Platz 60. Die Straßen, die morgens noch nass waren, trockneten glücklicherweise recht zügig ab, so dass beim Radfahren nur noch vereinzelte nasse Stellen da waren. Christian kam mit weiteren fünf starken Radfahrern auf die Strecke und absolvierte die Radstrecke in einer fabelhaften Zeit von 01:08:58. Peter erreichte nach 01:13:02, knapp vor Patrick mit einer Zeit von 01:10:07, die zweite Wechselzone. Andreas kam nach einer Radzeit von 1:15:37 ebenfalls in der zweiten Wechselzone an. Christian erreichte als erster der TRC-Athleten mit einer Laufzeit von 0:43:51 nach 02:11:16 auf Position 39. das Ziel und verbesserte damit in allen Disziplinen seine persönlichen Bestzeiten. Patrick, der beim Schwimmen einen schwarzen Tag erlebt hatte, versuchte beim Laufen das wieder aufzuholen und lief mit einer Laufzeit von 0:41:21 nach 02:12:51 knapp hinter Christian auf dem 45. Platz ins Ziel. Peter lief nach genau 0:50:00 auf dem 58. Rang als der TRC-Athleten ins Ziel. Andreas genoss wie er selbst sagte etwas länger die Sonne und lieft mit 0:54:04 und einer Gesamtzeit von 02:30:01 auf dem 62. Platz ins Ziel. Dass Sonne genießen sah man bei ihm auch hinterher doch recht deutlich auf dem Rücken.
Insgesamt belegte das TRC-Team den 15. Platz. Den beiden Neulingen in der Liga hat der erste Wettkampf sehr viel Spaß gemacht, so dass bereits eine große Vorfreude auf den nächsten Liga-Wettkampf besteht. Besonders die Unterstützung der beiden erfahrenen Ligastartern half enorm und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs.
Am 10. Juni 2018 wurde der erste Oberliga-Wettkampf des Jahres im Rahmen des 24. Kamener Sparkassen Triathlons über die Kurzdistanz (1km Schwimmen, 40km Fahrrad und 10km Laufen) ausgetragen. Es traten dabei 20 Mannschaften mit insgesamt 80 Startern an. Der TRC startete in Kamen mit der Oberliga-Mannschaft TRC Essen 84 II in der Besetzung Friedemann Gobrecht, Najib Nassar, Christoph Müller und Christian Siewert.
Bei unangenehmen schwül-warmen Wetterbedingungen starteten die Mannschaften der Oberliga um 12:45 Uhr mit dem Schwimmen im 50m Becken des Kamener Freibads. Das Wasser verließ die TRC Mannschaft in der Reihenfolge Christian Siewert, Friedemann Gobrecht, Christoph Müller und Najib Nassar. Auf der schnellen Radstrecke konnten sich Friedemann Gobrecht und Christian Siewert in der erweiterten Spitze des Feldes halten und so auch zum Laufen wechseln. Aus der Mannschaft des TRC Essen 84 II kam Najib Nassar am besten mit den Witterungsbedingungen zurecht und konnte seine Platzierung mit einer sehr guten Laufleistung deutlich verbessern. Ins Ziel liefen schließlich Friedemann Gobrecht als 20. in 2:00:45, Najib Nassar als 40. in 2:05:13, Christian Siewert als 44. in 2:05:52 und Christoph Müller als 45. in 2:06:01. Damit errang die Mannschaft TRC Essen 84 II den 6. Platz in diesem ersten Oberliga-Wettkampf des Jahres 2018.
Am vergangenen Sonntag, den 3. Juni starteten die Triathleten Jan Seewald, Steffen Wendt, Isabelle Hüsken und Katarina Buth beim IRONMAN 70.3 Kraichgau in Bad Schönborn bei heißen Temperaturen um die 30 Grad. Beim IRONMAN 70.3 gilt es insgesamt eine Distanz von 70,3 Meilen bestehend aus 1,9 km Schwimmen im Hardtsee, 90 km auf dem Zeitfahrrad mit 900 Höhenmetern und anschließend einen Halbmarathon (21,1 km) auf der ebenfalls profilierten Laufstrecke mit 130 Höhenmetern zu überwinden. Dieses Sportevent zieht jährlich viele begeisterte Athleten und Zuschauer in die Region Kraichgau, nicht zuletzt wegen der starken Profibesetzung mit u. a. den Hawaii-Siegern Patrick Lange und Jan Frodeno sowie der wunderschönen landschaftlichen Kulisse. Für alle vier TRC-Athleten war es zugleich der erste IRONMAN 70.3. Für die beiden Rookies Isabelle und Katarina war es sogar Ihre erste Triathlon-Mitteldistanz.
Am frühen Morgen um 9:15 Uhr starten über 2.500 Altersklassen-Athleten mit einem Kanonenschuss in Ihr Abenteuer. Ganz vorne im Starterfeld platzierten sich Isabelle mit einer Schwimmzeit von 26:30 min und Jan mit 27:53 min. Wenig später folgten Katarina mit 32:41min und Steffen mit 34:48 min. Nach dem Wechsel auf die Zeitfahrmaschinen ging es über eine 13 km lange flache Anfahrt in das Land der tausend Hügel. Dabei konnte Jan mit einer Top-Radzeit von 2:25 h in den Top 5 in seiner AK mitfahren. Nicht ganz so reibungslos lief es bei Steffen, der leider nach zwei Platten und einem technischen Defekt das Rennen frühzeitig beenden musste. Zwei Tage zuvor hatte durch ein Unwetter eine Schlammlawine sein Rad nahe seiner Unterkunft aus einem Unterstand gespült und die Mechanik stark in Mitleidenschaft gezogen.
Bei den Rookie-Damen lief es deutlich besser. Katarina konnte mit einer Top-Radzeit von 2:45 h glänzen. Isabelle gelang es die profilierte Radstrecke mit einer tollen Radzeit von 3:07 h zu absolvieren.
Die mitgereiste Supporter-Crew aus Carsten, Najib, Stephan und Caro bot am Streckenrand alles auf, um unsere TRC-Athleten vor allem auf der harten Laufstrecke anzufeuern. Der abschließende Halbmarathon begann für Jan mit einer hohen Pace, um bei den Top 5 seiner AK mitzugehen. Doch Seitenstiche zwangen ihn für einige Kilometer das Tempo zu reduzieren. Durch eine starke zweite Hälfe des Halbmarathons konnte Jan mit einer soliden Laufzeit von 1:28 h das Rennen mit einem tollen 7. Platz in seiner AK und einer Gesamtzeit von 4:27:05 auf dem 41. Platz Gesamt beenden.
Gänsehautfeeling bei den Damen auf der Laufstrecke: Durch die grandiose Stimmung und die TRC-Supporter liefen Isabelle und Katarina einen hervorragenden und vor allem konstanten Halbmarathon. Durch einen Zielsprint konnte sich Katarina sogar noch eine SUB5-Zeit sichern und lief mit einem Halbmarathon von 1:36 h auf den 4. Platz ihrer AK und belegte mit einer Gesamtzeit von 4:59:52 h den 21. Platz Gesamt bei den Damen. Isabelle lief einen ebenso starken Halbmarathon in 1:42 h und kam auf dem 13. Platz ihrer AK und einer Gesamtzeit von 5:21:49 h auf dem 54. Platz Gesamt bei den Damen ins Ziel.
Am Abend krönte das TRC-Trio den erfolgreichen Tag noch mit einem absoluten Highlight bei der abschließenden Slot-Vergabe für die IRONMAN 70.3 WM in Port Elizabeth, Südafrika. Alle drei TRC-Athleten haben sich mit ihren Leistungen für die WM qualifiziert. Doch aus persönlichen Gründen musste sich das Pärchen Jan und Katarina gegen eine Teilnahme bei der WM entscheiden. Hingegen nahm Isabelle Ihren Slot für die WM an und erfüllt sich damit einen großen Traum und startet am 1. September 2018 in Südafrika in der Nelson Mandela Bay. Dafür wünschen wir ihr schon jetzt viel Erfolg und ein unvergesslichen Wettkampf.
Am vergangenen Sonntag, den 20.05.2018 stand für die Damen Regionalliga Mannschaft der erste Wettkampf zum Saisonstart über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5 km Laufen) beim Dalkeman Triathlon in Gütersloh, bei sonnigen 25 Grad an. Die Damenmannschaft ging mit Isabelle Hüsken, Chantal Gobrecht und Katarina Buth an den Start. Isabelle kam als drittschnellste Frau des Gesamtfeldes aus dem Wasser, dicht gefolgt von Chantal Gobrecht und Katarina Buth folgte weniger als 40 Sekunden später aus dem Wasser.
Auf der Radstrecke konnten die Damen ebenfalls ihre starke Radleistung abrufen, wobei Katarina Buth die drittschnellste Radzeit in der Damen Regionalliga einfuhr.
Nach dem Wechsel auf die sehr kurvenreiche Laufstrecke lief Katarina Buth auf den 2. Platz und kam mit einer starken Gesamtzeit von 1:03:34 in Ziel. Isabelle Hüsken lief auf den 9. Platz mit einer hervorragenden Gesamtzeit von 1:06:01 ein. Chantal Gobrecht sicherte sich mit der Endzeit 1:08:14 den 20. Platz. Mit dieser souveränen Teamleistung sicherten sich die Starterinnen, mit nur einem Platz am Sieg vorbei, den 2. Platz im Mannschaftsergebnis der Regionalliga der Damen.
Ergebnisse Sprintdistanz (500m, 20km, 5km)
| Pl. | Name | Schwimmen | Rad | Laufen | Gesamtzeit |
| 2 | Katarina Buth | 9:50 | 32:14 | 21:31 | 1:03:34 |
| 9 | Isabelle Hüsken | 8:41 | 35:16 | 22:05 | 1:06:01 |
| 20 | Chantal Gobrecht | 9:16 | 34:57 | 24:02 | 1:08:14 |
Isabelle Hüsken, Chantal Gobrecht und Katarina Buth